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Dr. Peter-Josef Frings geht zum Jahresende

Kassel, 30. September 2013. Dr. Peter-Josef Frings, Chefarzt der Chirurgie und ärztlicher Direktor der Kreisklinik Wolfhagen, wurde am Montag, 30. September, bereits in den Ruhestand verabschiedet, bleibt dem Haus jedoch bis Jahresende erhalten. Seit dem Jahr 1992 ist der engagierte Chirurg in Wolfhagen tätig. Im letzten Quartal dieses Jahres steht Dr. Frings seinen Patienten noch in Teilzeit zur Verfügung. In dieser Zeit wird er durch Michael Szkopek, Chefarzt der Chirurgie an der Kreisklinik Hofgeismar, unterstützt. Zum 1. Januar 2014 wird die chirurgische Chefarztstelle in Wolfhagen neu besetzt.

Dr. Peter-Josef Frings kam im Juli 1992 als Nachfolger von Dr. Hans-Dietrich Korthauer an die Wolfhager Klinik. Der gebürtige Düsseldorfer hatte vor dem Medizinstudium eine Krankenpflegeausbildung absolviert. Er war an verschiedenen Kliniken in Düsseldorf, Duisburg, Krefeld und zuletzt als Oberarzt am Evangelischen Krankenhaus Mettmann tätig. In Wolfhagen gewann er schnell das Vertrauen der Patienten und stellte seine Abteilung von Beginn an gut auf.

Dr. Frings bemühte sich von Anfang an, die ambulant-stationäre Verzahnung im Hause zu verankern. Er bezog in seinem Behandlungsfeld die interdisziplinären Möglichkeiten der Fachärzte für Gynäkologie, Urologie, HNO-Erkrankungen und Radiologie, die Praxen auf dem Gelände der Kreisklinik betreiben, mit ein. Dies hat den Vorteil, dass die Patienten eine zügige Diagnostik und Therapie erhalten. Dr. Frings ist auch in das Ärztenetz der niedergelassenen Mediziner eingebunden. „Die wohnortnahe, patientenbezogende, medizinische, chirurgische Versorgung lag mir stets besonders am Herzen“, sagt der Chirurg. Auch Kreisklinik-Geschäftsführer Bernd Tilenius hebt die integrierende Funktion des scheidenden Chefarztes hervor: „Dr. Frings hat sich früh um interdisziplinäre Zusammenarbeit bemüht und war sicher maßgeblich daran beteiligt, dass wir Abteilungen wie die HNO und die Urologie an unserem Haus etablieren konnten“, sagt er.

Bis heute erfreut sich Dr. Peter-Josef Frings bei seinen Patienten großer Beliebtheit. Der Rheinländer hat es stets geschafft, den für die Nordhessen richtigen Ton zu finden. Bei ihm wissen sich die Menschen in guten Händen. Gleichzeitig war er neuen Entwicklungen gegenüber immer aufgeschlossen. „Ich habe Dr. Frings als Chefarzt kennengelernt, der sinnvolle neue Entwicklungen begrüßt hat. Bereits vor zehn Jahren hat er zum Beispiel die elektronische Patientenakte eingeführt“, berichtet Bernd Tilenius.

Bei seinen Mitarbeitern ist Dr. Frings für seine hohen Ansprüche bekannt. Der Chefarzt fordere aber nie etwas, dass er nicht auch selbst zu geben bereit sei. Bekannt ist sein Spruch: „Um halb acht ist Schnitt“, also Arbeitsbeginn im OP. Und bis heute ist der 65-Jährige stets der erste, der morgens im OP steht. An Dr. Frings als Chef loben die Mitarbeiter Geradlinigkeit und Ehrlichkeit. Seine Anweisungen seien eindeutig formuliert, er habe aber auch für andere Meinungen ein offenes Ohr. Die Pflegekräfte schätzen an ihm besonders, dass er sich für ihre Tätigkeiten interessiert und die Arbeit mit den Patienten als Teamaufgabe aller Berufsgruppen versteht.

Wenn Dr. Frings die Kreisklinik verlässt, zieht er mit seiner Frau zurück in seine Düsseldorfer Heimat. „Ich werde mich jedoch auch in Zukunft bemühen, häufig ins Wolfhager Land zu kommen, hier zu wandern und die einmalige Landschaft als Ruheständler zu genießen“, sagt er.

In den vergangenen 22 Jahren habe er gern im Wolfhager Land gearbeitet, fasst Dr. Frings zusammen. Auch wenn dies nicht immer einfach gewesen sei, da die zeitliche Inanspruchnahme zum Teil enorm hoch war. „Ich habe jedoch in der Kreisklinik Wolfhagen ein ausgesprochen angenehmes Team an meiner Seite gehabt − ärztlich wie auch pflegerisch. Ich habe immer geschätzt, dass interdisziplinär zwischen den einzelnen Fachabteilungen und auch den einzelnen Berufsgruppen harmonisch gearbeitet werden konnte. Das ist in der heutigen Zeit nicht überall anzutreffen. Darüber hinaus habe ich die zurückhaltende, angenehme, freundschaftliche, verbindliche Art der nordhessischen Bevölkerung sehr geschätzt und lieb gewonnen. Diese werde ich ganz sicher in guter Erinnerung behalten“, resümiert Dr. Peter-Josef Frings.

 
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