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Kreisklinik Helmarshausen setzt auf Innere

Helamrshausen, 24. Juli 2013. Auf Einladung der Gesundheit Nordhessen (GNH) waren am gestrigen Dienstag, 23. Juli, sechs Vertreter der Stadt Bad Karlshafen, unter ihnen Bürgermeister Ullrich Otto, in der Kreisklinik Helmarshausen zu Gast. Dr. Gerhard M. Sontheimer, Vorstandsvorsitzender der GNH erläuterte den Gästen die wirtschaftliche Lage der deutschen Krankenhäuser insgesamt und die Auswirkungen der strukturellen Unterfinanzierung, die kleine Krankenhäuser wie die Kreisklinik Helmarshausen besonders stark treffen. Das Haus schreibt seit mehreren Jahren Verluste von jährlich einer Million Euro.

Sontheimer führte aus, dass die Kreisklinik Helmarshausen in Zukunft mit einer neu aufgestellten Inneren Medizin und weiteren ambulanten Angeboten betrieben werden soll. Der Chefarzt der Inneren Medizin, Dr. Burkhard Cyrus, scheidet zum Ende des nächsten Monats aus dem Unternehmen aus. Sein Vertrag läuft fristgemäß zu diesem Zeitpunkt aus. Gleichzeitig wird es eine enge Vernetzung der Inneren Medizin in Helmarshausen und Hofgeismar geben. Der Helmarshäuser Internist Andreas Hebbeker, der weiterhin seine Praxis in der Kreisklinik betreibt und gleichzeitig Belegarzt ist, wird zukünftig mit Dr. Hans-Ulrich Braner und Dr. Wilhelm Schmidt sowie ihrem Team zusammenarbeiten. Die Intensivstation bleibt ebenso wie die Station der Inneren Medizin erhalten. Nur langzeitbeatmete Patienten werden nach Hofgeismar oder Kassel verlegt.

Eine orthopädische Sprechstunde kommt als ein neues Angebot an die Kreisklinik Helmarshausen. Der Bad Karlshafener Orthopäde Dr. Gerald Herz wird in Zusammenarbeit mit den Chefärzten der Chirurgie der Kreisklinik Hofgeismar Dr. Peter Hülsmann und Michael Szkopek an drei Tagen wöchentlich in Helmarshausen Sprechzeiten anbieten. Die stationäre chirurgische Versorgung übernimmt bei Bedarf das erweiterte chirurgische Team der Kreisklinik Hofgeismar.

Die Gesundheit Nordhessen hofft, mit diesen Angeboten und Veränderungen die wirtschaftliche Lage der Kreisklinik Helmarshausen soweit zu verbessern, dass die Verluste minimiert werden. Mitarbeitern, die aufgrund der Konsolidierungsmaßnahmen nicht mehr in Helmarshausen tätig sein können, werden Arbeitsplätze an anderen Häusern der Gesundheit Nordhessen angeboten. Betriebsbedingte Kündigungen sind aufgrund des Zukunftssicherungsvertrags ausgeschlossen.

Der GNH-Vorstandsvorsitzende betonte darüber hinaus, dass die Kreiskliniken GmbH insgesamt langfristig wirtschaftlich solide arbeiten müsste. Auch Investitionen in Standorte gehören dazu. So berichtete Dr. Sontheimer unter anderem davon, dass ein Neubau für die Kreisklinik Hofgeismar weiterhin für das Jahr 2016 geplant sei.

 
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