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Kreiskliniken Kassel bestehen Qualitätstest

Hofgeismar/Helmarshausen/Wolfhagen, 23. Januar 2013. Die Qualität in medizinischen Einrichtungen systematisch prüfen und verbessern – das ist der Auftrag der „Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen“ (KTQ). Die drei Kreiskliniken Kassel in Hofgeismar, Helmarshausen und Wolfhagen erhielten das KTQ-Siegel am Mittwoch, 23. Januar, erstmals im Verbund.

Um das prestigeträchtige Siegel führen zu dürfen, unterzogen sich die Kreiskliniken vom 18 bis 23. November letzten Jahres einer umfangreichen Begutachtung. Drei Visitoren aus den Bereichen Pflege, Ärztlicher Dienst und Ökonomie prüften die Kliniken eingehend.

Eine Besonderheit der Zertifizierung nach KTQ liegt darin, dass nicht nur die Qualität einzelner Fachabteilungen im Blickpunkt steht. Vielmehr bewerten die KTQ-Gutachter prozessorientiert die gesamte Leistung von der Vorbereitung des stationären Aufenthaltes eines Patienten bis zu den Entlassungsmodalitäten. „Mit der KTQ-Verbundzertifizierung haben wir uns ein hohes Ziel gesetzt, das nur durch die Mitarbeit aller Beschäftigten der Kreiskliniken Kassel erreichbar war“, sagte Julia Prieß, Geschäftsführerin der Kreiskliniken Hofgeismar und Helmarshausen, zur Verleihung des Siegels.

Zentral für das KTQ-Verfahren ist die Frage nach Stärken und Verbesserungspotenzialen der Kliniken. Bei dem Visitoren-Besuch im November ging es also nicht nur um „Bestanden“ oder „Nicht bestanden“, sondern jedes Haus erhielt umfangreiche Rückmeldungen und Anregungen zur weiteren Verbesserung. „Die Zertifizierung nach KTQ hat unseren Kliniken dabei geholfen, Abläufe und Regelungen zu überprüfen und wenn nötig zu verändern. Einerseits macht das natürlich viel Arbeit, andererseits kommt es unseren Patienten sehr zugute“, betonte Bernd Tilenius, Geschäftsführer der Kreisklinik Wolfhagen.

Der KTQ-Bericht nannte einige Bereiche, in denen sich die Kreiskliniken seit den letzten Zertifizierungen, in denen Hofgeismar, Helmarshausen und Wolfhagen noch einzeln bewertet wurden, verbessert haben. Dazu zählten das Schmerzmanagement, die umfassende Notfallversorgung rund um die Uhr, das professionelle Beschwerdemanagement und die Reduzierung der Wartezeit. Außerdem wurde die Behandlungsqualität insgesamt weiter verbessert.

Die KTQ-Visitoren prüften die Kreiskliniken Kassel in zehn Bereichen. Dazu zählten das Medizinische Notfallmanagement, der Arbeitsschutz und Brandschutz, die Hygiene und das Infektionsmanagement, die Sicherheit der Arzneimittel, Medizinprodukte, Blutkomponenten und Plasmaderivate sowie das Risikomanagement. Teil der Prüfung waren Gespräche der Visitoren mit den Beschäftigten im Klinikalltag, in denen sie nach üblichen Verfahrensweisen und Angeboten fragten. So wurden die von den Kreiskliniken vorgelegten Qualitätsberichte auf ihre Richtigkeit überprüft.

Dass eine Zertifizierung mehrerer Kliniken schwer zu erlangen ist, zeigen die aktuellen Zahlen: Bundesweit sind nur 30 Einrichtungen im Verbund KTQ-zertifiziert. In Hessen haben die Kreiskliniken Kassel dieses Gütesiegel als vierte Einrichtung erhalten. „Wir sind stolz auf diese Auszeichnung. Sie zeigt, dass hohe Qualitätsansprüche auch in kleineren, regionalen Kliniken erreicht werden können, wenn alle Beschäftigten − Ärzte, Pflege- und Servicekräfte, Therapeuten und Verwaltungspersonal − an einem Strang ziehen“, unterstrich Julia Prieß.

 
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