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Die Geschichte vom tapferen Igel

Kassel, 6. September 2011. Die Geschichte vom tapferen Igel beginnt mit einem Unglückstritt: Max, der Igel läuft über eine Wiese und verbrennt sich den Fuß an etwas sehr Heißem. Er kommt ins Krankenhaus, wo er auf nette weiße Gänse-Damen und auf Dr. Bär trifft.

Diese Bildergeschichte zeichnete Hanna Lunau für ihren zweijährigen Sohn Benedikt. Denn ihm war etwas Ähnliches wie dem kleinen Igel widerfahren. Die Familie wohnte damals in Dänemark und machte ein Picknick am Meer. Benedikt lief über eine Wiese und trat in ein mit Sand gefülltes Loch. Leider handelte es sich um eine Feuerstelle, in deren Glut der kleine Junge trat. So verbrannte er sich den Fuß schwer.

Die Familie war mit der Behandlung in Dänemark nicht zufrieden. Daher erkundigte sie sich über Spezialisten in Deutschland und bekam unter anderem das Kinderkrankenhaus Park Schönfeld genannt. Weil Benedikts Großeltern in Kassel wohnen, fragte Hanna Lunau an, ob ihr Sohn hier von Dr. Joachim Suss und seinem Team behandelt werden könne. „Ich war begeistert von der Herzlichkeit und der schnellen Aufnahme“, erinnert sie sich.

Dieser Eindruck spiegelt sich auch in dem Büchlein wieder, das Hanna Lunau für ihren Sohn gezeichnet hat. „Ich habe überlegt, welche Tiere nett und humorvoll sind“, sagt die Autorin. So sind beispielsweise aus den freundlichen Pflegemitarbeitern weiße Gänse geworden, die „Damen“ genannt werden.

Im Gespräch mit einer dieser Damen kam Hanna Lunau die Idee zu dem Bilderbuch. Die Mutter war verzweifelt, weil ihr kleiner Junge nicht verstand, dass er nicht für immer im Krankenhaus bleiben müsse und dass er irgendwann wieder auftreten könne. Sie fragte die Kinderkrankenpflegerin Denise Berneburg, ob es helfen könnte, zu diesem Thema einen Comic zeichnen zu lassen. Hanna Lunau erinnert sich heute, dass die Mitarbeiterin ihr sofort zuredete. Ursprünglich sollten ihre Skizzen von einem Profi in ein Buch umgesetzt werden. Die Entwürfe waren aber schon so gut, dass die Betriebswirtin sie selbst zu einem Pixie-Buch-großen Band zusammenfügte.

Und es funktionierte: „Nach vier- bis fünfmal lesen war Benedikt viel beruhigter.“ Die Behandlung dauerte insgesamt ungefähr vier Monate. Während dieser Zeit durchlebte die Familie mehr Hochs und Tiefs als der Igel Max in dem kleinen Bilderbuch. Heute kann Benedikt aber genau wie sein tierischer Leidensgenosse wieder laufen, springen und hüpfen. In etwa einem Jahr, hofft seine Mutter, werden die Wunden ganz verheilt sein. „Über die seelischen Narben sind wir ziemlich hinweg“, sagt Hanna Lunau. Dazu hat sicherlich auch das kleine Büchlein vom tapferen Igel beigetragen.

Damit auch andere brandverletzte Kinder die Geschichte lesen können, hat Hanna Lunau Dr. Joachim Suss die Erlaubnis gegeben, ihr Buch zu vervielfältigen. Es ist mittlerweile in einem etwas größeren Format für alle betroffenen Kinder vorrätig. „Dieses Buch macht den Eltern und Kindern auf eine sehr liebevolle Weise verständlich, wie die verletzten Hautbereiche behandelt werden müssen und dass Hoffnung besteht“, sagt Dr. Suss. „Es hilft vor allem auch den Eltern, die sehr unter dem Schicksalsschlag der Verletzung ihres Kindes leiden.“

 
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