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550 Wochen Entlastung durch Poolstation

Kassel, 27. Juni 2011. Die Gesundheit Nordhessen hat ihren Personalbericht 2010 vorgelegt. Darin werden die wichtigsten Personalkennzahlen und Projekte des vergangenen Jahres nachvollziehbar und transparent dargestellt. Ein besonderes Augenmerk wurde auf das Thema der Entlastung von Beschäftigten gelegt. Dazu gehören Projekte wie Stressprävention und Führungskräfteentwick-lung. Vor allem geht es jedoch um praktische Lösungen für Arbeitszeiten und Überstunden.

Ein Vorzeigeprojekt aus dem vergangenen Jahr ist die so genannte Poolstation im Klinikum Kassel. Sie ist in 2009 gestartet, erst für 2010 liegen jedoch Zahlen zum ganzen Jahr vor. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des „Pools“ springen bei kurzfristigem Personalausfall oder hohem Arbeitsaufkommen auf allen Stationen im Klinikum Kassel und Kinderkrankenhaus Park Schönfeld ein. Im vergangenen Jahr wurden die Pool-Pflegekräfte für insgesamt 28.303 Stun-den angefordert. Davon konnten sie 21.325, also etwa 75 Prozent, abdecken. Bei einer wö-chentlichen Arbeitszeit von 38,5 Stunden sind das über 550 Arbeitswochen, die der Pool über-nommen hat. „So versuchen wir angesichts der dünnen Personaldecke in den Krankenhäusern zu verhindern, dass die Pflegekräfte zusätzlich aus dem Frei kommen müssen und Überstunden aufbauen“, sagt Personalvorstand Birgit Dilchert.

Der Personalbericht zeigt außerdem, dass in den Einrichtungen der Gesundheit Nordhessen flexible Arbeitszeitregelungen gefunden werden. „Wir haben weit über einhundert verschiedene Arbeitszeitmodelle. Das ist nicht nur für Beschäftigte mit kleinen Kindern oder pflegebedürftigen Eltern wichtig. Es bietet vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Flexibilität bei der Gestaltung ihrer Arbeitszeit“, sagt Birgit Dilchert. So gibt es beispielsweise auf der Poolstation Pflegekräfte mit ganz unterschiedlichen Wochenstunden – von nur fünf bis 38,5 Stunden. Insgesamt arbeiten fast 50 Prozent der GNH-Beschäftigten in Teilzeit.
 
Trotz aller Bemühungen bleibt es in Einrichtungen, die Patienten und Bewohner betreuen, nicht aus, dass Überstunden anfallen. Dafür wurden Jahresarbeitszeitkonten angelegt, die es den Beschäftigten und dem Unternehmen ermöglichen, die Arbeitszeit flexibler zu gestalten. „Mehrarbeit war auch in 2010 noch nötig, wir sind sicher noch nicht am Ziel größtmöglicher Verlässlichkeit bei den Arbeitszeiten“, so Birgit Dilchert. „Die Gesundheit Nordhessen will als Ar-beitgeber attraktive und flexible Arbeitszeitmodelle anbieten. Nicht nur Pflegekräfte, auch junge Ärztinnen und Ärzte legen zunehmend Wert auf eine Balance zwischen Beruf und Familie beziehungsweise Freizeit. Angesichts des Fachkräftemangels müssen wir diesen Weg weiter beschreiten.“

 
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