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Klinikum Kassel: In dieser Woche nur Notoperationen

Kassel, 2. Februar 2011. Im Klinikum Kassel finden zurzeit nur Notoperationen statt. „Wir wollen, dass jeder bei uns operierte Patient sicher sein kann, dass wir einwandfreies Instrumentarium verwenden“, sagt Dr. Gerhard M. Sontheimer, Geschäftsführer des Klinikum Kassel. Aktuell arbeitet das Klinikum Kassel mit Hochdruck daran, das Leih- und Einmalinstrumentarium aufzustocken. „Mit dem heute zur Verfügung stehenden Material können ausschließlich Notfälle operiert werden. Heute werden es etwa zehn Operationen sein“, sagt Prof. Dr. Wolfgang Deinsberger, Ärztlicher Geschäftsführer des Klinikum Kassel. Voraussichtlich können bis Freitag nur Notfall-Operationen erfolgen.

Gestern wurden bei einer Begehung durch Mitarbeiter des Kasseler Regierungspräsidiums und des Gesundheitsamtes an mehreren Instrumenten Ablagerungen festgestellt. Die Sterilität der Instrumente war jedoch stets gewährleistet. Um die Ursache und Beschaffenheit der Ablagerungen zu klären, wurden noch in der Nacht Instrumente an mehrere Hersteller zur Prüfung geschickt. Bis das Ergebnis vorliegt, hat die Geschäftsführung entschieden, die Zentralsterilisation sowie weitere kleine Sterilisationseinheiten im Klinikum außer Betrieb zu nehmen. „Vor dem Hintergrund der Ereignisse in anderen Kliniken, wollen wir keinerlei Risiko eingehen“, so Dr. Sontheimer.

Parallel wurde das Management der Sterilisation in die Hände der Firma Orgamed übergeben. „Damit haben wir innerhalb von wenigen Stunden einen Partner gefunden, der unsere Sterilisation professionell und unabhängig überprüft und uns so schnell wie möglich wieder voll arbeitsfähig macht“, sagt Dr. Sontheimer. Am Freitag werde dem Regierungspräsidium ein Maßnahmenplan vorgelegt, voraussichtlich nächste Woche finde eine erneute Begehung statt. 

Leihinstrumente sowie vom Hersteller freigegebene eigene Instrumente werden, solange die Zentralsterilisation im Klinikum überprüft wird, in anderen Häusern sterilisiert. Dafür kommen unter anderem die Sterilisation im Krankenhaus Bad Arolsen sowie regionale Sterilisationsanlagen der Orgamed infrage.

Die anderen Krankenhäuser der GNH in Bad Arolsen, Wolfhagen, Hofgeismar, Bad Karlshafen-Helmarshausen sowie das Kinderkrankenhaus Park Schönfeld verfügen über eigene Sterilisationsbereiche und sind von der Absage von Operationen nicht betroffen.

 

 
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