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Scheidender Chefarzt hinterlässt große Lücke

Wolfhagen,31. März 2010. Die Kreisklinik Wolfhagen ohne ihn ist für viele Beschäftigte und Patienten schwer vorstellbar: Dr. Cengiz Cetegen, Chefarzt Anästhesie, ist seit fast 30 Jahren in der Klinik tätig und zu einem festen Bestandteil des Hauses geworden. Am heutigen Mittwoch wurde der 62-Jährige in den Ruhestand verabschiedet.

Als hochkompetenten Anästhesisten sowie zupackenden und sympathischen Menschen würdigte Dr. Gerhard M. Sontheimer, Vorstandsvorsitzender der Gesundheit Nordhessen, Dr. Cetegen. Er habe nicht nur sein Fachgebiet, die Anästhesie, sondern auch die Entwicklung der Kreisklinik entscheidend mitgeprägt. Fachlich äußerst versiert, unermüdlich im Einsatz und allseits beliebt, so charakterisierte Kreiskliniken-Geschäftsführer Manfred Schweitzer den ausscheidenden Chefarzt. Nach den Worten des Ärztlichen Direktors der Kreisklinik, Dr. Peter-Josef Frings, hinterlässt Dr. Cetegen eine große Lücke in der Kreisklinik. Er habe wesentlichen Anteil daran, dass man in der Kreisklinik patientenorientiert, pragmatisch arbeiten und mit wenig Manpower Großes leisten konnte.

Dr. Cetegen stammt aus Istanbul, hat dort Medizin studiert und anschließend ein Jahr am Deutschen Krankenhaus in Istanbul gearbeitet. Nach dem Medizinaldienst bei der türkischen Armee kam er 1975 auf Empfehlung seines Chefs nach Deutschland und absolvierte in Biberach an der Riß seine Facharztausbildung zum Anästhesisten. Am 1. Oktober 1980 wechselte Dr. Cetegen als Oberarzt an die Kreisklinik Wolfhagen, wo er unter anderem die Periduralanästhesie in der Geburtshilfe einführte. Vor sieben Jahren wurde er Leiter der Anästhesieabteilung, die er seit fünf Jahren im Kollegialsystem mit Dr. Uwe Hecht leitet. Viele Jahre war er in Wolfhagen und Umgebung mit dem Notarztwagen unterwegs und nahm zusätzlich zu seinem Arbeitspensum noch seit 28 Jahren die Aufgaben des Hygienebeauftragten wahr. Über 50.000 Narkosen hat er im Lauf seines Arztlebens betreut, da bringt ihn heutzutage kein noch so dramatischer Notfall mehr aus der Ruhe.

„Ich war immer gerne Arzt und habe gern in Wolfhagen gearbeitet“, zieht Dr. Cetegen Bilanz. „Es war mir immer die größte Freude zu sehen, wie Menschen mit meiner Hilfe gesund werden“. Die Kollegen in der Kreisklinik wird er vermissen, „das ist wie eine Familie. Wir haben ausgezeichnet zusammengearbeitet“.

Im Ruhestand wird Dr. Cetegen viel unterwegs sein, denn er möchte sich nun verstärkt der eigenen Familie widmen. Dazu gehören neben seiner Frau und drei erwachsenen Kindern – darunter bereits ein Arzt – auch Verwandte in England und den USA, die er nun endlich häufiger besuchen kann. Zu Hause in Wolfhagen wird er sich zudem seinen vielfältigen handwerklichen Interessen widmen.

Nachfolger von Dr. Cetegen ist Dr. Tino Stoppa, der zuletzt am Klinikum Kassel und am Niederländischen Krebsinstitut „Antoni van Leeuwenhoek“-Krankenhaus in Amsterdam gearbeitet hat.

 
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