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"Herzstück" des neuen Klinikums in Betrieb

Kassel, 15. Januar 2010. Ein erstes Etappenziel beim Neubauprojekt des Klinikum Kassel ist erreicht: Am Montag, 18. Januar 2010, um 8 Uhr morgens geht mit dem Großteil des Diagnostik-Zentrums das „Herzstück“ des neuen Klinikums in Betrieb. Am heutigen Freitag wird nach zweijähriger Bauzeit das Diagnostikzentrum mit der neuen Zentralen Notaufnahme feierlich eingeweiht. Damit ist der erste Schritt einer grundlegenden Umstrukturierung des einzigen Krankenhauses der Maximalversorgung in Nordhessen vollzogen: weg von der Pavillonbauweise mit separaten Gebäuden hin zu einem kompakten Zentralklinikum mit kurzen Wegen, effizienten Arbeitsabläufen, einer besseren Vernetzung der verschiedenen Fachrichtungen und einem völlig neuen Konzept des Notfallmanagements. Ziel: Die hochwertige Patientenversorgung im Klinikum Kassel zu erhalten, weiter zu verbessern und gleichzeitig wirtschaftlich zu arbeiten. Das Diagnostikzentrum bildet mit zwei darüberliegenden Stationsebenen (Bezug Sommer 2010), der verbindenden Magistrale und dem Frau-, Mutter-, Kindzentrum (Fertigstellung Ende 2011) den 1. Bauabschnitt, der mit insgesamt 116,5 Millionen Euro veranschlagt ist. Das Land Hessen unterstützt den Neubau mit 74 Millionen Euro.

Oberbürgermeister Bertram Hilgen betonte, dass für die Menschen in Stadt und Region ein modernes Klinikum in regionaler Nähe und kommunaler Trägerschaft ein unschätzbares Stück Lebens- und Versorgungsqualität bedeutet. Ein wettbewerbsfähiges und zukunftsfähiges Klinikum stärke damit letztlich auch nachdrücklich die Oberzentrumsfunktion Kassels.

Mit 74 Millionen Euro erhalte das Klinikum die größte finanzielle Investition des Landes Hessen im Krankenhausbereich, so Jochen Metzner, Referatsleiter im Hessischen Ministerium für Arbeit, Familie und Gesundheit. Die Landesregierung habe den Neubau in dieser Größenordnung gefördert, weil damit die medizinische Versorgung der Bevölkerung in Nordhessen auf höchstem Niveau ermöglicht werde und gleichzeitig effiziente Arbeits-strukturen etabliert werden könnten.

Eine große Verbesserung für Patientinnen und Patienten stellt die neue Zentrale Notauf-nahme da. „Damit haben Notfall-Patienten nur noch eine zentrale Anlaufstelle statt bisher elf“, erläuterte Dr. Gerhard Sontheimer, Vorstandsvorsitzender der Gesundheit Nordhes-se, der Trägergesellschaft des Klinikum Kassel. Außerdem – und das ist für die Qualität der Behandlung entscheidend – etablieren wir damit ein neues Konzept des Notfallmanagements.“ Sofort beim Eintreffen des Patienten in der Zentralen Notaufnahme erfolgt eine Ersteinschätzung durch eine speziell geschulte Pflegekraft, welche die Dringlichkeit der Behandlung feststellt. Nach der Erstdiagnose und gegebenenfalls erforderlichen Sofortmaßnahmen durch die Ärzte wird der weitere Behandlungsablauf mit den spezialisierten Abteilungen des Klinikums abgestimmt. Für die Versorgung Schwerverletzter stehen im Klinikum Kassel statt einem nun zwei moderne Schockräume zur Verfügung, von denen einer direkten Zugang zum neuen Comuptertomographen hat.

Das Diagnostikzentrum ist fast ausnahmslos mit neuen Großgeräten der jüngsten Generation ausgestattet, unter anderem dem einzigen 3-Tesla-Magnetresonanztomographen in Kassel und Umgebung, einem 64-Zeilen-Computertomograph, zwei neuen Herzkathetermessplätzen und einer neuen Angiographieanlage für neuroradiologische Eingriffe am Gehirn. 

OB und Aufsichtsratsvorsitzender Bertram Hilgen nahm die Einweihung zum Anlass, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Klinikums seine Anerkennung auszusprechen: „Der heutige Tag ist eine gute Gelegenheit, der Belegschaft des Klinikums auch im Namen der Bürgerschaft einen ausdrücklichen Dank aussprechen – zum einen für die breit getragene Bereitschaft, für die Zukunftsfähigkeit des Klinikums einen konkreten persönlichen Beitrag zu leisten und zum anderen für den tollen Einsatz, der hier im Dienste der Patientinnen und Patienten tagtäglich auf hohem fachlichen Niveau geleistet wird.“

 
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