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Wirtschaftliche Entwicklung ist positiv

Kassel, 14. September 2009. In den vergangenen Tagen wurde in den Medien im Zusammenhang mit den Vorstandsgehältern wiederholt berichtet, dass die Gesundheit Nordhessen „tiefrote“ Zahlen schreibe. Davon könne keine Rede sein, stellt der Vorstand der Holding klar. Vielmehr habe sich die wirtschaftliche Lage der Gesundheit Nordhessen in den vergangenen vier Jahren konsequent und deutlich verbessert. Die Umsätze des Unternehmens seien in dem Zeitraum um über 11 Prozent gestiegen, das Ergebnis habe sich von -4 Mio. Euro (2005) auf -1,19 Mio Euro (2008) verbessert. Das Ergebnis 2008 wurde letztmalig durch die Firmenwertabschreibung für die Kreiskliniken Kassel in Höhe von 2,4 Millionen Euro belastet, anderenfalls hätte die Holding bereits für 2008 schwarze Zahlen geschrieben. Für das Jahr 2009 plane die Gesundheit Nordhessen ein positives Ergebnis in Höhe von 0,7 Mio. Euro. Dieses wird nach aktuellem Stand vermutlich sogar deutlich besser ausfallen.

Um die Wirtschaftlichkeit der Holding und der angeschlossenen Unternehmen sicherzustellen, gilt für den überwiegenden Teil der Beschäftigten in den Jahren 2007 bis 2015 der Besondere Tarifvertrag („Zukunftssicherungsvertrag“). Dieser Vertrag beinhaltet eine stufenweise Absenkung und Wieder-Anhebung der Vergütungen in diesem Zeitraum bei gleichzeitigem Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen. Außerdem ist eine Rückzahlungsoption des einbehaltenen Geldes bei positivem wirtschaftlichen Ergebnis vorgesehen.

Wegen der guten wirtschaftlichen Entwicklung der Gesundheit Nordhessen konnte für die vergangenen beiden Jahre mehr zurückgezahlt werden als direkt vom Gehalt der tariflich Beschäftigten einbehalten wurde. Bedingt durch ein differenziertes Berechnungsschema wurden 2007 tatsächlich nur 0,4 Prozent vom monatlichen Gehalt abgezogen, 2008 waren es 2,65 Prozent. Zurückgezahlt wurden durchschnittlich 1,8 bzw. 3 Prozent. Den etwas geringeren Rentenansprüchen aus der betrieblichen Zusatzversorgung stehen höhere Auszahlungen des Nettogehaltes gegenüber. Für das Jahr 2009 zeichnet sich bereits ab, dass der einbehaltene Gehaltsanteil der tariflich Beschäftigten (4,65 Prozent) voraussichtlich wieder in voller Höhe zurückgezahlt werden kann.

 

 
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