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Umfassende Starthilfe für junge Familien

Kassel, 28. Mai 2009. Schwangerschaft und die Geburt eines Babys sind für Frauen und ihre Partner mit das bedeutsamste Erlebnis überhaupt. Neben vielen glücklichen Momenten gibt es zahlreiche ganz praktische Fragen sowie Unsicherheiten hinsichtlich der neuen Aufgaben. Um die werdenden bzw. frischgebackenen Mütter vor und direkt nach der Geburt noch intensiver auf ihre neuen Aufgaben vorbereiten zu können, hat die Frauenklinik im Klinikum Kassel mit Unterstützung des Vereins „Hilfe für Kinder und Erwachsene im Krankenhaus e.V.“ eine Hebammen- und Stillsprechstunde eingerichtet. Hebamme Julia Wimmel steht von montags bis freitags jeweils vier Stunden für alle Fragen rund ums zum Stillen, zur Säuglingspflege, zur Ernährung in der Schwangerschaft, etc.  zur Verfügung – ohne in die tägliche Stationsarbeit eingebunden zu sein.

„Wir geben den Frauen und gern auch ihren Partnern damit die Möglichkeit, sich während ihres Aufenthalts in der Frauenklinik im Klinikum in aller Ruhe und Ausführlichkeit Rat und kompetente Hilfe zu holen“, so Prof. Dr. Thomas Dimpfl, Direktor der Frauenklinik. „In der Sprechstunde direkt auf unserer hebammengeleiteten geburtshilflichen Station können sich Schwangere und Mütter nach der Entbindung von einer erfahrenen Hebamme beraten lassen.“

 „Noch Anfang der 90er Jahre blieben die Frauen auch nach einer spontanen Geburt häufig eine Woche oder länger im Krankenhaus – da gab es ausreichend Zeit für Beratung“, weiß die Leitende Hebamme Bettina Wüst. „Heute gehen die Frauen oft nach der U2 – der zweiten Vorsorgeuntersuchung des Kindes am dritten Lebenstag - nach Hause. Mit der Hebammensprechstunde bieten wir ihnen daher in den ersten Tagen nach der Geburt eine umfassende Starthilfe an.“

Das neue Angebot kommt bei den Frauen sehr gut an. Den größten Beratungsbedarf hat Julia Wimmel rund ums Stillen ausgemacht: Das richtige Anlegen des Kindes, die Dauer des Stillens, die Ernährung der stillenden Mutter gehören zu den häufigen Themen. In Sachen Säuglings-pflege wird sie ebenfalls oft zu Rat gezogen, zeigt Wickeln, Nabelpflege und das Baden des Säuglings. Auch schwangere Frauen von der Station kommen zur Sprechstunde, beispielsweise um sich über die Linderung von Schwangerschaftsbeschwerden zu informieren.

Der Verein „Hilfe für Kinder und Erwachsene im Krankenhaus e.V.“ unterstützt bereits seit mehreren Jahren die Stillberatung auf der Neu- und Frühgeborenenintensivstation des Klinikum Kassel. Die Rückmeldung dazu sind nach Angaben des Vereinsvorsitzenden Dr. Thomas Fischer sehr positiv. „Daher haben wir uns gern entschlossen, nun auch die Hebammen- und Stillsprechstunde auf der geburtshilflichen Station zu finanzieren und somit ein umfassendes Beratungsangebot für Schwangere und junge Mütter zu machen.“ Heutzutage sei die Unterstützung durch eine große Familie für junge Eltern meist nicht mehr gegeben, so dass die Beratung und Hilfe durch Fachleute zunehmend wichtiger werde. Für die Still- und Hebammensprechstunden auf den beiden Station zahlt der Verein aus Spendenmitteln rund 15.000 Euro pro Jahr

Spendenkonto „Verein Hilfe für Kinder und Erwachsene im Krankenhaus e.V.“:  2142128 bei der Kasseler Sparkasse, BLZ 52050353. Information: Dr. Thomas Fischer, Tel. 0561/9285-0,
E-Mail: t.fischer@park-schoenfeld.de.

 
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