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Drei mal drei in fünf Wochen

Kassel, 18. November 2008. Lange ließen im Jahr 2008 die Drillinge auf sich warten, dann ging es in der Frauenklinik des Klinikum Kassel Schlag auf Schlag: Innerhalb von gut fünf Wochen kamen gleich drei mal Drillinge zur Welt. Den Anfang machten am 18. August die drei Töchter Helen, Rosa und Ida der Familie Illigmann, es folgten am 3. September Antonia, Johanna und Felix Preising. Am 23. September wurden David, Lilith und Naomi Sykala geboren, welche die glücklichen Eltern jetzt nach mehreren Wochen Aufenthalt auf der Frühgeborenen-Intensivstation des Klinikums nach Hause holen konnten. Alle drei sind gesund und munter und haben ihr Geburtsgewicht (1400 bis 1590 g) inzwischen schon fast verdoppelt.

Eigentlich wollte Hannah und Robert Sykala, die an der Universität Kassel studieren und als Teilzeitkräfte bei QVC arbeiten, zunächst nur ein Kind. Als sie von dem Nachwuchs-Trio erfuhren, war das erst einmal ein Schock. „Wir haben uns vor allem Sorgen wegen der Schwangerschaft gemacht“, erzählt der frischgebackene Vater. Aber es ist alles gut gegangen. Hannah Sykala lag in den fünf Wochen vor der Geburt in der Frauenklinik des Klinikums und es gelang, die Schwangerschaft bis zur 34. Woche aufrechtzuerhalten. Zur Geburt war alles bestens vorbereitet und die erfahrenen Teams der Anästhesie, der Geburtshilfe (mit zwei Hebammen, Oberarzt und zwei Fachärzten) sowie der Neonatologie mit drei auf Frühgeborene spezialisierten Kinderärzten und Schwestern halfen dem dreifachen Familiennachwuchs zu einem gelungenen Start auf die Welt.

In den folgenden Wochen betreute das Fachpersonal der Neu- und Frühgeborenenintensivstation die drei kleinen Sykalas. Das Konzept des „Minimal Handlings“ (die optimale Planung pflegerischer und ärztlicher Maßnahmen, um den Neugeborenen die maximal mögliche Ruhe für eine ungestörte Entwicklung zu lassen), die „basale Stimulation“ sowie die Vorbereitung der Eltern auf die Zeit nach der Krankenhausentlassung trugen dabei wesentlich zur umfassenden Betreuung der Drillinge im Perinatalzentrum bei. Für die Nachbetreuung steht ab dem dritten Lebensmonat die Entwicklungsdiagnostische Ambulanz des Sozialpädiatrischen Zentrums zur Verfügung.

Die Frauenklinik und die Kinderklinik des Klinikums bilden das einzige Perinatalzentrum Nordhessens mit der höchsten Qualitätsstufe (Level 1). Während Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett stellen Hebammen, Frauenärzte, Kinderärzte sowie Kinderkrankenschwestern, die auf die Pflege von Früh- und Neugeborenen spezialisiert sind, rund um die Uhr die umfassende und hochqualifizierte Versorgung von Mutter und Kind sicher. Auf der Neugeborenen-Intensivstation werden jährlich rund 500 Frühgeborene stationär behandelt, davon 60-80 sehr unreife Frühgeborene mit einem Geburtsgewicht von weniger als 1500 Gramm.

 
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