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Chefärzte mehrheitlich für Vereinbarung zur Zukunftssicherung

Kassel, 27. November 2007. Die Mehrheit der Chefärzte der Gesundheit Nordhessen Holding AG (GNH) stimmte heute einer Vereinbarung zur wirtschaftlichen Sicherung der Krankenhäuser und damit zum langfristigen Erhalt aller Arbeitsplätze zu.

In der Vereinbarung zwischen dem Vorstand und den Chefärzten - unter Moderation von Prof. Dr. Otto Krasney (früherer Vizepräsident des Bundessozialgerichts) und zuletzt unter Vermittlung von Oberbürgermeister Bertram Hilgen - geht es um die freiwillige finanzielle Beteiligung der Chefärzte und der außertariflichen Ärzte des Unternehmens. Diese sind bereit, freiwillig und im selben Umfang auf Teile des Gehalts zu verzichten wie die übrigen nicht-ärztlichen Beschäftigten. Im Gegenzug werden den Chefärzten Mitspracherechte in zentralen Fragen der Organisation und bei der Auswahl des Ärztlichen Geschäftsführers zugesichert.

Ein wesentlicher Punkt der Vereinbarung ist außerdem die vom Unternehmen beabsichtigte freiwillige flächendeckende Höhergruppierung der Oberärzte und deren Finanzierung. Nach der Tarifumstellung auf den TV-Ärzte/VKA hatte die unklare tarifliche Regelung - wie in anderen kommunalen Krankenhäusern auch - zu Unruhe und Unzufriedenheit der betroffenen Ärzte geführt.

Oberbürgermeister Hilgen zeigt sich mit dem Ergebnis zufrieden: „Am Ende der langwierigen Verhandlungen steht ein ausgewogener Kompromiss, mit dem die Chefärzte und leitenden Ärzte ebenso wie die tariflichen Arbeitnehmer ihren Beitrag zur wirtschaftlichen Sicherung unseres regionalen Krankenhausverbundes und damit zur Patientenversorgung in Nordhessen leisten.“

Die Umsetzung der Vereinbarung hängt noch davon ab, dass 80 Prozent der Chefärzte und der außertariflichen Ärzte aller Krankenhäuser der GNH diese Vereinbarung als Anlage zu ihrem Dienstvertrag unterzeichnen.

Der Vorstand der GNH, Dr. Gerhard M. Sontheimer und Birgit Dilchert zeigen sich erleichtert: „Damit ist ein wesentlicher Punkt der innerbetrieblichen Auseinandersetzung beseitigt und ein Schritt in Richtung gemeinsame Zukunft möglich.“

 
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