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Kreisklinik Wolfhagen

Dr. Cengiz Cetegen ist seit 25 Jahren Anästhesist

Wolfhagen, 28.09.05. Zuerst gibt er dem Patienten eine Spritze, dann sitzt er während der Operation vor einem piepsenden Gerät und schaut auf den Bildschirm: So stellen sich Außenstehende oftmals die Arbeit eines Anästhesisten vor. „In unserem Beruf ist viel handwerkliches Geschick gefragt“, korrigiert Dr. Cengiz Cetegen dieses Bild. Trotz modernster Anästhesie-Technologie, die heute eine lückenlose Überwachung des Patienten und die feinste Abstimmung der Narkosemittel ermögliche, habe sich daran nichts geändert. Noch immer sei es der Anästhesist, der die Narkose einleitet, während der Betäubung den Blutdruck des Patienten regelmäßig prüft und das gesamte Geschehen im OP-Saal ständig aufmerksam beobachtet: „In unseren Beruf brauchen wir eine Menge Erfahrung und die Fähigkeit zu sehr schneller Reaktion“, sagt Cetegen.

Am 1. Oktober arbeitet Cetegen seit 25 Jahren als Oberarzt in der Anästhesie an der Kreisklinik Wolfhagen, seit 1. Januar 2003 als leitender Arzt der Abteilung und teilt sich diese Aufgabe mit seinem Kollegen Dr. Uwe Hecht, damit ständig ein erfahrener Spezialist zur Stelle ist. Etwa 2400 Narkosen werden in der Kreisklinik Wolfhagen im Jahr eingeleitet.

Dr. Cengiz Cetegen, Jahrgang 1947, wurde in der türkischen Metropole Istanbul geboren, studierte dort Medizin und arbeitete anschließend ein Jahr am Deutschen Krankenhaus in Istanbul. 1975 kam er nach Deutschland, absolvierte am Lehrkrankenhaus der Uniklinik Ulm in Bieberach a. d. Riß seine Assistenzarztzeit und schloss diese mit dem Facharzt für Anästhesie ab. Am 1. Oktober 1980 begann er seine Stelle als Anästhesist an der Kreisklinik Wolfhagen und war kurz darauf maßgeblich an einer medizinischen Premiere beteiligt: Periduralanästhesie (PDA) im Kreissaal. Die Kreisklinik Wolfhagen bot damals als eines der ersten Krankenhäuser in Nordhessen die schmerzlose Geburt an.

„Leidenden Menschen kann ich helfen“, nennt der Arzt als Hauptmotiv für seine Arbeit und interessant sei sein Beruf auch deshalb, weil sich in der Anästhesie in den vergangenen Jahren so viel Positives entwickelt habe. Die Geräte erlaubten heute eine lückenlose Überwachung des Patienten von der Einleitung der Narkose bis zur Verlegung in die Station, die neuen Medikamente zeigten weniger Nebenwirkungen und die Komplikationsraten wurden deutlich gesenkt. „Dadurch muss sich der Arzt ständig sorgfältig fortbilden. Das macht unsere Arbeit so interessant“, sagt Dr. Cengiz Cetegen, und für den Anästhesisten sei es immer wieder „ein sehr schönes Gefühl, wenn der Patient den Eingriff schmerzfrei und die Narkose ohne Nebenwirkungen überstanden hat.“

 
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