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Sanierung Chirurgisches Zentrum im Klinikum Kassel abgeschlossen

Die Zeit der Provisorien ist vorbei

Kassel. Komfortable Zimmer, bessere Behandlungsabläufe und ein Gebäude auf dem neuesten Stand der Technik – all diese Verbesserungen hat der letzte Teil der Generalsanierung des Chirurgischen Zentrums im Klinikum Kassel mit sich gebracht. 24,6 Millionen Euro – davon 12,8 Millionen vom Land Hessen - sind in den vergangenen vier Jahren in den 5. Bauabschnitt geflossen, dessen Vollendung heute gefeiert wird. Die gesamte Sanierung des Chirurgischen Zentrum hat rund 85 Millionen Euro gekostet.

Das Chirurgische Zentrum (Haus 1) ist mit fast 400 Betten und rund 650 Beschäftigten allein schon so groß wie ein ganzes Krankenhaus. Der fünfte Bauabschnitt umfasste die Sanierung des West- und des Ostflügels des Zentrums. Bis auf das statische Skelett des Gebäudes wurde alles erneuert, einschließlich der gesamten Haustechnik. Lediglich die Fassade wurde nur dezent überarbeitet, so dass das typische Aussehen der 50er Jahre erhalten blieb. Viel Licht, helles Holz, reichlich Platz und eine hochwertige Ausstattung sorgen jetzt im gesamten Chirurgischen Zentrum für eine angenehme Atmosphäre.

Die Ein- bis Vierbettzimmer auf den acht Stationen sind nun alle mit eigener Toilette und Dusche, schwenkbaren TV-und Radiogeräten sowie abschließbaren Schränken ausgestattet. Die Stationsstützpunkte sind bewusst offen gestaltet, um keine trennenden Wände zwischen Patienten und Pflegekräften zu haben. Alle Patientenzimmer sind nach Süden orientiert, auf der Nordseite wurden die Funktionsräume der Stationen untergebracht. Hervorzuheben bei den Stationen sind die Schlaganfall-Spezialstation (Stroke Unit) und die Überwachungsstation der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie für Patienten, die von der Intensivstation kommen und noch einer intensiveren Überwachung bedürfen, bevor sie auf die Allgemeinstation verlegt werden.

Neu eingerichtet ist das Ambulante Operationszentrum mit zwei Sälen, das in diesem Frühjahr in Betrieb gegangen ist. Dort bieten derzeit sechs Disziplinen ambulante Eingriffe an, darunter die Handchirurgie und die Kinderurologie. Die Warte- und Ruhebereiche für Patientinnen und Patienten wurden gegenüber den bisherigen Räumen wesentlich verbessert, das Spektrum an ambulanten Eingriffen konnte erweitert werden.

Neu hinzugekommen im Haus 1 ist die Klinik für psychosomatische Medizin und Psychotherapie, die Anfang dieses Jahres mit der Tagesklinik (15 Plätze) gestartet ist und ab Herbst auch stationäre Behandlungen (25 Betten) anbieten wird. Viel freundlicher wirkt jetzt die zentrale Patientenanmeldung der Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie, die in offener Bauweise entstand. Die Klinik für Neurologie hat im Erdgeschoss weitere Räume für Untersuchungen und Behandlungen erhalten, die bisher unter beengten Verhältnissen im Untergeschoss untergebracht waren. Die neuen Ambulanzräume der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie dienen als zentrale Anlaufstelle für alle von außen kommenden Patientinnen und Patienten (Aufnahme von stationären Patienten, Versorgung von Notfällen, nachstationäre Behandlung).

Die Zeit der Provisorien sei nun vorbei, so Hauptgeschäftsführer Wolfgang Schwarz. Die Sanierung bei laufendem Betrieb habe einen großen Kraftakt dargestellt und es seien etliche Umzüge von Stationen und Büros notwendig gewesen. Schwarz dankte sowohl Patienten und Patientinnen als auch Beschäftigten für ihr Verständnis. Um die Belastung für die Patientinnen und Patienten so gering wie möglich zu halten, waren vor Beginn des fünften Bauabschnittes eigens zwei Ausweichstationen errichtet worden. Dadurch konnten sowohl der West- als auch der Ostflügel jeweils bis zum Dachgeschoss geräumt werden und die Arbeiten zügig voranschreiten. Zum Abschluss der Sanierung wurde inzwischen auch der Vorplatz von Haus 1 neu gestaltet.

Für die Sanierung wurde das Architekturbüro Geiselbrecht, Beeg & Partner (München) gewählt, das bereits die OP-Bereiche und den Neubau des Bettenhauses am Chirurgischen Zentrum geplant hatte. Bauleitung und Projektsteuerung lag in den Händen des Zentralbereichs Bau und Technik, der somit eine hohe Eigenleistung ermöglichte.

Mit dem jetzt abgeschlossenen Bauabschnitt sind innerhalb von 15 Jahren fast 85 Millionen Euro in die gesamte Sanierung des Chirurgischen Zentrums geflossen.

 
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