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Schultereckgelenksprengung / AC Gelenkssprengung

Die Schultereckgelenksprengung entsteht durch einen direkten Sturz auf das Schultergelenk. Hierbei kommt es zu einem Riss von wichtigen Bandstrukturen, die das Schultereckgelenk bilden und das Schlüsselbein am Schultergürtel fixieren. Neben den typischen Schmerzen im Bereich des Schultereckgelenkes ist ein seitlicher Hochstand des Schlüsselbeines richtungsweisend. Die Diagnosestellung erfolgt durch eine Röntgenaufnahme. Gemeinsam mit der klinischen Untersuchung kann die Schultereckgelenksprengung mit der Röntgendiagnostik klassifiziert werden.

Therapie
Bei leichteren Sprengungen kann eine konservative Therapie (kurzfristige Ruhigstellung, Schmerzmittelgabe, Kälteanwendung und nachfolgende krankengymnastische Beübung) erfolgen (Typ I-III nach Rockwood). Bei schwereren Verletzungen (deutlicher Schlüsselbeinhochstand gemeinsam mit horizontaler Instabilität entsprechend den Typen IV-VI nach Rockwood) sollte operiert werden (Typ III nach Rockwood kann eine operative Therapie in Abhängigkeit von den Erwartungen des Patienten gewählt werden.). Bei der operativen Therapie hat sich das Minimalinvasive Verfahren mit der Fixierung des Schlüsselbeines nach Reposition mit einer Fadenschlinge (Tightrope/Dogbone Ankern) bei uns durchgesetzt. Eine Zweitoperation ist nicht notwendig.
Notfall
 


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