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Lentigo simplex

Die Lentigo simplex ist die einfachste Variante dieser melanotischen Makulae. Sie tritt relativ häufig in lichtexponierten Hautarealen auf. Im Laufe des Lebens nimmt die Zahl und Größe der Lentigines zu. Die Makulae sind in der Regel homogen, hellbraun pigmentiert und scharf begrenzt. Im Gegensatz zu den Epheliden (Sommersprossen) neigen sie nicht zum Abblassen im Winter. Bei einer größeren Zahl von Lentigines spricht man von Lentiginose. Diese kann isoliert auftreten oder im Zusammenhang mit verschiedenen autosomal-dominanten Erkrankungen wie Peutz-Jeghers-Syndom, LEOPARD-Syndrom, Lentiginosis centrofacialis und andere Syndromen stehen.
Die Lentigo simplex kann fokale Übergänge in einen junktionalen Nävuszellnävus aufweisen, welche sich durch punktuell dunklere Binnenareale zeigen.

Man spricht dann von einer nävoiden Lentigo. Eine Therapie der Lentigo simplex oder lentiginöser Areale ist nicht erforderlich. Sie kann allenfalls aus ästhetisch-korrektiver Indikation erfolgen, sofern der Patient sich in seinem Erscheinungsbild beeinträchtigt fühlt. Ganz oberflächliche tangentiale Exzision, punktuelle Dermabrasion oder oberflächliche ablative Lasertherapie sind möglich. Da Rezidivpigmentierungen und Dyspigmentierungen auftreten können, sollte die Therapie zurückhaltend durchgeführt werden.



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