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Angeborene Brustkorbverformungen (Trichterbrust, Kielbrust)

Bei manchen Kindern entwickelt sich der Brustkorb so, dass das Brustbein weit in den Brustkorb eintaucht (Trichterbrust, lat.:pectus excavatum) oder wie ein Kiel daraus hervorragt (Kiel-/Hühnerbrust, lat.: pectus carinatum).

Viele Kinder und junge Erwachsene schämen sich wegen dieser Formveränderungen des Brustkorbes derart, dass sie sich z. B. nicht trauen, sich im Schwimmbad zu zeigen.
Neben diesen teilweise sehr schwerwiegenden psychischen Folgen führen gerade Trichterbrust-Verformungen im Regelfall zu einer deutlich und messbar eingeschränkten Lungen- und Herzfunktion.

Die besten Ergebnisse lassen sich mit einer endoskopischen Korrektur-Operation (nach Donald Nuss) und im Alter zwischen 13 und 17 Jahren erzielen.

Hier wird über sehr kleine Schnitte seitlich am Brustkorb zunächst der Brustkorb in Form gebracht und dann mit einem oder zwei durch die kleinen Schnitte eingeschobenen Metallbügeln in dieser Form stabilisiert. Trichter- wie Kielbrüste lassen sich so minimalinvasiv korrigieren, selbst sehr asymmetrische Formen. Der/die Bügel verbleiben 2- 3 Jahre, dann werden sie für immer entfernt.

Die früher gebräuchliche Operationsmethode nach Ravitch wird nur noch bei Erwachsenen oder sehr komplexen Fehlformen des Brustkorbes angewendet.
Trichterbrust vor der Korrektur. Erkennbar der eingesunkene Brustkorb und der vorgebogene Bügel

 
















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