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Forschung und Lehre

Der Schwerpunkt unserer Arbeit liegt in der optimalen klinischen Versorgung unserer Patienten. Es ist jedoch gleichzeitig unser Anliegen, durch intensive Forschungstätigkeit dazu beizutragen, Therapie und Heilungschancen von bösartigen Erkrankungen im Kinder- und Jugendalter zu verbessern. Unsere wissenschaftliche Arbeit konzentriert sich auf Knochen- und Weichteilsarkome. Dabei verknüpfen wir patientennahe mit intensiver Grundlagen- und transnationaler Forschung und arbeiten eng mit großen Forschungseinrichtungen zusammen:

In Kooperation mit der Grundlagenforschungseinrichtung Helmholtz-Zentrum München und dem kinderonkologischen Zentrum der Technischen Universität München beteiligt sich eine Forschergruppe unter Leitung von Frau PD Dr. Nathrath an mehreren geförderten Projekten. Sie haben zum Ziel, Diagnose und Therapie von Kindern und Jugendlichen mit Knochen- und Weichteilsarkomen zu verbessern. Dazu werden innovative Konzepte für risikoadaptierte Stratifizierung und individualisierte Therapien entwickelt:

- Die Klinische Kooperationsgruppe Osteosarkom forscht über das Osteosarkom, den häufigsten Knochentumor im Kindes- und Jugendalter. Ziel ist es, das Ansprechen dieses Tumors auf die Chemotherapie mit Hilfe molekularer Marker schon zum Zeitpunkt der Diagnose vorherzusagen, um die Therapie dem individuellen Risikoprofil des Patienten anzupassen.

- Das Translational Sarcoma Research Network (TranSarNet) arbeitet an der Identifizierung neuer Zielstrukturen für innovative Therapien (WP 1.1 "Identification of innovative biomarkers for target characterization for individualized osteosarcoma therapy"). Das Projekt wird im Rahmen des bundesweiten Forschungsverbundes zur Verbesserung der Prognose von Kindern und Jugendlichen mit Knochen-und Weichteilsarkomen vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

- Auch die interdisziplinäre Wilhelm Sander-Therapieeinheit am Klinikum rechts der Isar verfolgt das Ziel, Diagnose und Therapie der Knochen- und Weichteilsarkome bei Patienten im Kindes- und Erwachsenenalter zu verbessern und entwickelt innovative Konzepte für Risikoabschätzung und individualisierte Therapien. Ein eigenes Unterprojekt untersucht Faktoren, die möglicherweise zur Metastasierung beim Osteosarkom beitragen (http://www.med.tu-muenchen.de/de/gesundheitsversorgung/zentren/Sarkomzentrum.php)

Notfall
 


PD Dr. med. Michaela Nathrath
E-Mail


Mitarbeiter der KKG Osteosarkom (Dr. Daniel Baumhoer, Dr. Jan Smida, PD Dr. Michaela Nathrath, Dr. Michael Rosemann, von links)