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Patientenveranstaltung
Volkskrankheit Sodbrennen
Risiken und Behandlungsmöglichkeiten

Mittwoch, 30. April, 18 bis 20 Uhr
HNA, Frankfurter Straße 168, Kassel
Sitzungszimmer 1. Stock

Möglichkeiten der konservativen Therapie
Dr. med. Dorothee Dorlars, leitende Oberärztin der Klinik für Gastroenterologie, Endokrinologie, Diabetologie und Allgemeine Innere Medizin, Klinikum Kassel

Möglichkeiten der operativen Therapie
Prof. Dr. med. Jürgen Faß , Direktor der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Klinikum Kassel

Für Rückfragen: HNA, Leitung Verkauf Gesundheit, Stefanie Fenske, Tel. 0561 203-1212

Die Veranstaltung ist kostenlos.

Minimal-invasive OP stoppt den Reflux
Unbehandelte Refluxkrankheit kann Krebs auslösen


Häufiges Sodbrennen darf nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Ursache ist möglicherweise die Refluxkrankheit, die bis zum Speiseröhrenkrebs führen kann. Dabei lässt sich die Refluxkrankheit gut mit Medikamenten oder einer minimal-invasiven Operation behandeln.
Sodbrennen ist ein weit verbreitetes Phänomen. Tritt es regelmäßig nach dem Essen oder im Schlaf auf, kann die so genannte Refluxkrankheit (Reflux = Rückfluss) vorliegen. Der Schließmuskel zwischen Speiseröhre (Ösophagus) und Magen funktioniert dann nicht richtig und die Magensäure fließt zurück in die Speiseröhre. Sie führt dort zu einer Entzündung, die sich mit Sodbrennen äußert.
Zwei bis drei Millionen Menschen in Deutschland leiden unter Refluxbeschwerden (Sodbrennen). Bei rund einem Zehntel davon liegt eine Refluxkrankheit vor, die behandelt werden sollte.

Denn die Refluxkrankheit ist nicht nur unangenehm, sondern kann – wenn sie jahrelang unbehandelt bleibt - zum Speiseröhrenkrebs (Ösophaguskarzinom) führen.
Bei vielen Patienten mit Refluxkrankheit ist ein Zwerchfellbruch der Auslöser. Durch einen Zwerchfellbruch rutscht ein Teil des Magens durch die entstehende Lücke in den Brustraum. Hierdurch kommt es bei einem Teil der Patienten zu einer Zerstörung des Schließmuskels zwischen Speiseröhre und Magen und zum Säurerückfluss. Die Operation des Zwerchfellbruches erfolgt minimal-invasiv, also schonend für den Patienten (“Schlüsselloch-Chirurgie”).
Da der Zusammenhang zwischen der Refluxkrankheit und Krebs wissenschaftlich bewiesen ist, kommt der Behandlung der Refluxkrankheit und natürlich der Prävention eine besonders große Bedeutung zu.

Kontakt: Tel. 0561 980-5263 oder -5262