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Zentrum des kirchlichen Lebens im Klinikum

Kassel. Einen Ort, wo Menschen mit ihren Sorgen um andere oder um sich selbst hingehen können, wo sie beten, aber auch Dank sagen können – diesen Ort gibt es im Klinikum Kassel mit der Kapelle. Mit einer musikalischen Andacht feiert die ökumenische Klinikseelsorge am Mittwoch, 13. Dezember, das 25-jährige Bestehen der Kapelle und der Orgel.

Die Klinikkapelle stellt einen wichtigen Anlaufpunkt im Klinikum-Alltag dar, betonen Klinikseelsor-gerin Regina Gries und Klinikpfarrer Günter Kolbe. Patienten, Angehörige und Beschäftigte kommen zum Gebet, zur Fürbitte oder einfach, um morgens auf dem Weg zur Arbeit eine Kerze anzuzünden. Von den vielen Besuchern zeugten auch die zahlreichen Einträge im Gebetsbuch, das die Menschen zum Gespräch mit Gott nutzen. Darin äußern sie ihre Nöte und Sorgen, aber auch Freude und Dankbarkeit.

Die heutige Kapelle gehörte zu den vier Gebäuden, die bei der Bombardierung Kassels im zwei-ten Weltkrieg nur wenig geschädigt wurden, so dass der spätgotische Stil beim Wiederaufbau erhalten blieb. Nach 1948 wurde Gebäude 13 als Prosektur genutzt – mit Räumen für Sektionen, für die Einsargung von verstorbenen Patienten und einem Abschiedsraum. Im Keller wurden Tiere gehalten, u.a. Hammel, deren Blut zeitweilig im Labor eingesetzt wurde, und auf dem Speicher lagerte Stroh. Nach dem Umzug der Prosektur in die neue Pathologie (Haus R) im Jahr 1975 diente das Haus als Lagerraum.

Anfang der 90er-Jahre wurde das Gebäude dann unter finanzieller Beteiligung von Evangelischer und Katholischer Kirche zu einem ökumenischen Seelsorgezentrum mit Kapelle, Büroräumen und einem Seminarraum umgebaut. Der Andachtsraum trägt die Handschrift der Kasseler Künstlerin Iris Hollstein. Rechte Winkel wie beim Kreuz prägen die Geometrie des Raumes und ziehen den Blick nach oben, die Farbe Blau dient als Mittel, um den Himmel auf die Erde zu holen und die bleiverglasten Fenster erzeugen bei Sonnenschein auf den Wänden ein eindrückliches Lichtspiel. So entstand eine Atmosphäre von Klarheit und Helligkeit, in der Besucherinnen und Besucher einen Ort der Ruhe finden.

Mit der Einweihung der Kapelle ging 1992 ein langgehegter Wunsch der Klinikseelsorge in Erfüllung, hatten doch die Gottesdienste zuvor direkt auf den Stationen stattgefunden. Seitdem lädt die Klinikseelsorge sonntags um 10 Uhr zu Gottesdiensten in der Kapelle ein, die auf Kanal 31 kostenfrei auf die Patientenzimmer übertragen werden. Die Orgel der Kasseler Orgelbaufirma Bosch wurde rechtzeitig zum 25-jährigen Jubiläum saniert und erlaubt eine anspruchsvolle musikalische Ausgestaltung. Die Gottesdienste sind im Wechsel evangelisch und katholisch.

Die Klinikkapelle ist täglich von 7 bis 19 Uhr geöffnet. Das Team der ökumenischen Klinikseel-sorge ist rund um die Uhr erreichbar für Besuche und Beratungen sowie für Kommunion, Abendmahl, Krankensalbung oder für Gebete im Rahmen einer Sterbebegleitung. Kontakt: Tel. 0561/ 980-2822 (ev.) oder 980-2820 (kath.).

Andacht zum Kapellenjubiläum am Mittwoch, 13. Dezember 2017

Mit einer musikalischen Andacht im Advent feiert die ökumenische Klinikseelsorge des Klinikums am Mittwoch, 13. Dezember, das Doppeljubiläum: 25 Jahre Klinikkapelle und 25 Jahre Orgel. Es werden Vertreter der evangelischen und der katholischen Kirche sprechen. Für den musikali-schen Rahmen sorgen die Organistinnen Heike Ewald-Plath (die hauptberuflich als Pflegekraft im Klinikum arbeitet) und Christine Hancock. Auch die ehemaligen Klinikseelsorger und -seelsorgerinnen werden erwartet. Beginn der Andacht ist um 15 Uhr in der Klinikkapelle.

 
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