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Prof. Dr. Muellenbach neuer Klinikdirektor

Kassel, 9. November 2016. Die Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie des Klinikums Kassel hat einen neuen Direktor: Prof. Dr. Ralf Muellenbach (42) hat die Nachfolge von Prof. Dr. Michael Tryba angetreten, der als Klinikdirektor in den Ruhestand gegangen ist. Zuvor war Prof. Dr. Muellenbach 14 Jahre an der Bayerischen Julius-Maximilians Universität in Würzburg tätig, zuletzt als Geschäftsführender Oberarzt der Klinik für Anästhesiologie und Leiter des interdisziplinären Zentrums für Herz- und Lungenversagen.

An seiner neuen Wirkungsstätte ist Prof. Muellenbach mit rund 80 Ärztinnen und Ärzten für die Durchführung von Anästhesien für operative und diagnostische Eingriffe, die operative Intensivmedizin mit 36 Betten sowie für die Akutschmerztherapie des Klinikum Kassel zuständig. Zudem versorgt die Abteilung die innerklinischen Notfälle und stellt zusammen mit der Berufsfeuerwehr Kassel und dem Deutschen Roten Kreuz an zwei Notarztstandorten die Versorgung von Patienten mit lebensbedrohlichen Erkrankungen sowie den Betrieb des Intensivtransportwagens (ITW) der Stadt Kassel sicher.

Das Ärzteteam seiner Klinik umfasst sehr erfahrene Fach- und Oberärzte mit vielfältigen Spezialisierungen, so dass das gesamte Spektrum der Anästhesie, Notfall- und Intensivmedizin rund um die Uhr sichergestellt ist, so der neue Klinikdirektor. „Als Krankenhaus der Maximalversorgung mit einer Vielzahl von Fachdisziplinen ist am Klinikum Kassel alles vorhanden, um eine optimale Versorgung von schwerkranken Patienten jedweder Altersklasse zu gewährleisten.“

Neben den vielfältigen Aufgaben in der Anästhesie zählt zu den Schwerpunkten von Prof. Dr. Muellenbach die Versorgung von Patienten mit Herz- und Lungenversagen. In Extremfällen kommen hier Geräte zur extrakorporalen Herz-Kreislaufunterstützung, auch extrakorporale Membranoxygenierung (ECMO) genannt, zum Einsatz. Mit Hilfe dieser Geräte kann in vielen Fällen eine Überbrückung bis zur Wiederherstellung der eigenen Herz- und/oder Lungenfunktion erreicht werden („Bridge to recovery“).
„Die ECMO ist jedoch sehr invasiv und technisch aufwändig, so dass neben der kritischen Indikationsstellung ein speziell geschultes Team für die erfolgreiche Anwendung der Technik benötigt wird“, erklärt Prof. Muellenbach.

Gebürtig in Düren hat Prof. Dr. Muellenbach in Aachen Medizin studiert und dort auch promoviert. Seine Facharztausbildung zum Anästhesisten hat er am Uniklinikum Würzburg absolviert. Es folgten weitere Qualifikationen, beispielsweise die spezielle Intensivmedizin, Notfallmedizin, Leitender Notarzt und Palliativmedizin.
Nach der Habilitation im Jahr 2009 wurde Prof. Muellenbach 2015 zum außerplanmäßigen Professor an der Julius-Maximilians Universität Würzburg ernannt. Berufsbegleitend schloss er 2012 seinen „Master of Health Business Administration“ an der Friedrich-Alexander Universität in Erlangen ab. Prof. Muellenbach war zudem DRG- und Hygienebeauftragter der Anästhesiologischen Klinik sowie Mitglied des „Arbeitskreises Intensivmedizin“ und der Ethikkommission des Universitätsklinikums Würzburg.

 

 
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