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Untersuchungen präziser und schonender

Bad Arolsen, 9. September 2015. Das Krankenhaus Bad Arolsen hat einen neuen Computertomographen (CT) in Betrieb genommen. Der 16-Zeilen-Spiral-Computertomograph ist schneller, kommt mit geringerer Strahlendosis aus und liefert eine deutlich bessere Bildqualität als das Vorgängergerät. Ganze Körperabschnitte können nun in nur wenigen Sekunden dreidimensional erfasst werden. „Wir können jetzt eine deutlich breitere Untersuchungspalette anbieten und so die Leistungsfähigkeit des Krankenhauses Bad Arolsen weiter ausbauen“, betont Geschäftsführer Bernd Tilenius.

Die Computertomographie ist die wichtigste Röntgenmethode bei der Diagnose von Ver-letzungen des Gehirns und der inneren Organe, bei der Diagnose von Tumoren in der Lunge und im Bauchraum. Im Krankenhaus Bad Arolsen erfolgen jährlich rund 1300 CT-Untersuchungen. Der Computertomograph kann rund um die Uhr genutzt werden, da nachts und am Wochenende eine teleradiologische Anbindung an das Klinikum Kassel besteht. Bei Verdacht auf Schlaganfall besteht außerdem seit kurzem die teleneurologische Verbindung zu den Experten der Schlaganfall-Spezialstation (Stroke Unit) im Klini-kum.

Die neue Technik im Krankenhaus Bad Arolsen kommt mit weniger Kontrastmittel und geringerer Strahlendosis aus. Gleichzeitig liefert sie eine deutlich bessere Bildqualität und eine höhere Auflösung als das bisherige CT-Gerät. „Damit werden die Untersuchungen kürzer, präziser und schonender für die Patienten“, erläutert Dr. Andra Schendel, Radiologin im Krankenhaus Bad Arolsen. Beispielsweise mussten Patienten bei der Untersuchung des Brustkorbs bisher teilweise 40 bis 50 Sekunden den Atem anhalten. Mit der verbesserten Bildqualität können diese Aufnahmen nun in weniger als 10 Sekunden erzeugt werden. Durch die größere Geschwindigkeit ist das jetzt auch bei bewegten Organen möglich. Außerdem können mehr Detailinformationen über die Erkrankungen gewonnen werden und neben der Anatomie lässt sich auch die Durchblutung von Organen bestimmen.

Besonders schwerkranke Patienten profitieren von dem neuen 16-Zeilen-Computertomographen. Unfall-Patienten werden in weniger als 45 Sekunden von Kopf bis Fuß gescannt und lebensbedrohliche Erkrankungen schneller diagnostiziert. Die 16-Zeilen-Computertomographie gilt zudem inzwischen als Standard der Lungenembolie-Diagnostik.

Die Bereitstellung des CT erfolgte im Rahmen der seit 2008 bestehenden Technologie-partnerschaft zwischen der Gesundheit Nordhessen (GNH) und GE Healthcare. Dabei wurde GE Healthcare beauftragt, die radiologischen Systeme in allen GNH-Kliniken zur Verfügung zu stellen, auf dem aktuellen Stand der Technik zu halten und zu bewirtschaften. Das neue CT-Gerät in Bad Arolsen war bis vor kurzem im Klinikum Kassel im Einsatz. 


 
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