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Klinikum als überregionales Traumazentrum bestätigt

Kassel, 1. September 2015. Das Klinikum Kassel erfüllt alle Anforderungen zur Behandlung von Schwerverletzten nach den Kriterien der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) und ist erneut als überregionales Traumazentrum zertifiziert worden. Für die Zertifizierung sind umfangreiche Anforderungen zu erfüllen. Externe Prüfer haben dafür die gesamte Versorgungskette von Schwerverletzten im Klinikum untersucht – von der Ankunft im Krankenhaus über Schockraum und OP bis zur Intensivstation. Die Ärzte der Unfallchirurgie, Kinderchirurgie und Anästhesie sind in der Versorgung von Schwerverletzten speziell geschult. Die interdisziplinäre Versorgung hat einen hohen Stellenwert, so dass je nach Art der Verletzung in kürzester Zeit erfahrene Ärzte aus den Fachbereichen Neurochirurgie, Allgemeinchirurgie, HNO, Plastische Chirurgie, Urologie und Augenheilkunde hinzugezogen werden können. In regelmäßigen Treffen werden Behandlungsabläufe überprüft und aktualisiert. Zur Erstversorgung der Patienten gibt es zwei spezielle Behandlungsräume, sogenannte Schockräume, die mit Röntgen-, Ultraschall- und Narkosegeräten ausgestattet sind. In unmittelbarer Nähe befindet sich ein moderner Computertomograph (CT), dessen Aufnahmen sofort von erfahrenen Radiologen ausgewertet werden.

Im Klinikum Kassel werden jährlich mehr als 500 Schwerverletzte versorgt, davon rund 120 Polytraumen, das sind Patienten mit lebensgefährlichen Verletzungen. „Die erneute Anerkennung als überregionales Traumazentrum zeigt, dass das Klinikum Kassel mit seinem breiten Spektrum und der guten interdisziplinären Zusammenarbeit bestens für die Versorgung von Schwerverletzten eingerichtet ist“, sagt Prof. Dr. Clemens Dumont, Direktor der Klinik für Unfallchirurgie und orthopädische Chirurgie.

Das Klinikum Kassel gehört zum Trauma Netzwerk Göttingen-Kassel, in dem Krankenhäuser und Rettungskräfte aus dem Vierländereck Niedersachsen, Hessen, Thüringen und Nordrhein-Westfalen sehr eng bei der Versorgung Schwerverletzter zusammenarbeiten. Partnerschaftlich führend sind die beiden Krankenhäuser der Maximalversorgung, das Klinikum Kassel und die Universitätsmedizin Göttingen, als überregionale Traumazentren.

 
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