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Krankenhaus Bad Arolsen setzt auf Transparenz

Bad Arolsen, 12. Juni 2015. Das Krankenhaus Bad Arolsen und die anderen Kliniken der Gesundheit Nordhessen (GNH) haben die neuen Daten der Initiative Qualitätsmedizin (IQM) im Internet veröffentlicht. Daran können Patienten ablesen, wie erfolgreich die GNH-Kliniken im vergangenen Jahr die wichtigsten 50 Krankheiten behandelten. Bedeutsame Krankheitsbilder wie Lungenentzündung oder Herzrhythmusstörung wurden anhand von 252 Kennzahlen ausgewertet. Bei IQM engagieren sich aktuell 327 Krankenhäuser aus dem deutschsprachigen Raum mit insgesamt rund fünf Millionen stationären Patienten im Jahr. Aus Nordhessen nehmen neben dem Krankenhaus Bad Arolsen die Kreiskliniken Wolfhagen und Hofgeismar sowie das Klinikum Kassel teil. 

Für die Qualitätsmessung werden bei IQM Routinedaten herangezogen, die im Klinikalltag ohnehin für die Abrechnung von Leistungen erhoben werden. Somit entsteht kein zusätzlicher Aufwand und die Informationen sind manipulationssicher. Verglichen werden Parameter für bestimmte Erkrankungen, beispielsweise der Anteil von Operationen mit minimalinvasiver Chirurgie, die Zahl der behandelten Patienten und die Zahl der Todesfälle während des stationären Aufenthaltes. Sie werden für jedes beteiligte Krankenhaus mit dem Durchschnittswert aller IQM-Kliniken verglichen sowie teilweise mit Erwartungswerten, die Alter und Geschlecht des Patienten berücksichtigen. „Wir freuen uns, dass wir bei fast allen Parametern deutlich besser abschneiden als der IQM-Durchschnittswert bzw. der Erwartungswert“, so Geschäftsführer Bernd Tilenius. „Dennoch wird es in den kommenden Jahren eine vorrangige Aufgabe sein, die Qualität der Behandlungen immer weiter zu verbessern.“

Auf die Veröffentlichung der Daten folgt bei IQM das so genannte Peer-Review-Verfahren, ein Instrument zur medizinischen Qualitätssicherung. Dabei analysieren ausgewählte Klinikdirektoren mit chefärztlichen Kollegen (Peer Reviewern) aus anderen IQM-Kliniken gemeinsam kritische Fälle auf mögliche Verbesserungen in Abläufen und Strukturen. Zu den rund 400 Peers bei IQM gehören auch der Kardiologe Dr. Bertolt Linder, Chefarzt Innere Medizin im Krankenhaus Bad Arolsen, sowie fünf weitere Chefärzte der Gesundheit Nordhessen. In interdisziplinären Teams besuchen sie Kollegen aus zuvor festgelegten Kliniken, um deren Fälle zu analysieren und konkrete Verbesserungsvorschläge zu erarbeiten.

Die IQM-Daten für das Krankenhaus Bad Arolsen sind unter folgenden Adressen zu finden:
www.gesundheit-nordhessen.de/iqm_arolsen

 

 
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