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Die eigene Gesundheit in den Blick nehmen

Bad Arolsen, 9. Juli 2015. Sich nicht nur um die Gesundung der Patienten, sondern auch um die eigene Gesundheit kümmern - das war das Ziel des Gesundheitsprojekts, das zum dritten Mal an der Gesundheits- und Krankenpflegeschule Bad Arolsen durchgeführt wurde. Und so gehörten morgens nicht nur die Pflegebücher, sondern auch Sport- und Schwimmsachen in die Schultaschen der achtzehn Auszubildenden des 1. Lehrjahres.

Zu Beginn reflektierten die Auszubildenden ihr eigenes Gesundheitsverhalten und arbeiteten unter anderem die Widerstandskräfte jeder Einzelnen heraus. Das Erkennen von belastenden Situationen und das Vertrauen in sich selbst, diese Situationen meistern zu können, ist die Grundlage gesundheitsfördernden Verhaltens. Das Thema Burnout schloss sich unmittelbar an und wurde durch den Besuch der Psychosomatischen Schön-Klinik in Bad Arolsen unterstrichen. Der „COPD-Tag“ und der „Diabetes Tag“ animierten die Schüler zum präventiven Denken, da bei der Bearbeitung dieser Krankheitsbilder die Folgen von Nikotinkonsum und ungesundem Essverhalten in den Fokus rückten. In Gesprächen mit Betroffenen erfassten die Auszubildenden die Bedeutung dieser Erkrankungen für den Einzelnen im Alltag und die daraus resultierenden Einschränkungen. Dieser persönliche Austausch über das Krankheitserleben sensibilisierte im besonderen Maß für Ängste und Bedürfnisse der oft schwer kranken Patienten.

Ein Highlight war die Teilnahme an den Sucht-Präventionstagen der psychiatrischen Klinik des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in Marsberg. Mitarbeiter der dortigen Arbeitsgruppe Suchtprävention gaben Informationen zu legalen und illegalen Suchtmitteln und deren Folgen. Ein offener  Austausch mit Betroffenen zeigte den Schülerinnen, dass hinter jeder Sucht eine oft lange Geschichte steht. Die Gespräche animierten sie zudem dazu, ihr eigenes Konsumverhalten bzw. das von Freunden/ Familie kritisch zu hinterfragen.

Die Praxiseinheiten am Nachmittag wurden mit der Erarbeitung der theoretischen Grundlagen vorbereitet: „Wie trainiere ich Ausdauer, wie trainiere ich Kraft? Welche Muskeln muss ich für einen gesunden Bewegungsapparat wie trainieren?“ Darauf aufbauend wurde ein zweitägiger Kinästhetik-Kurs angeboten, in dem die Auszubildenden Techniken des rückenschonenden Ar-beitens lernten, die nachhaltig bei der Mobilisation der Patienten angewendet werden können.

Abgerundet wurden die Tage durch die sportlichen Angebote in den Nachmittagsstunden. Im Arobella/Arofit standen den Auszubildenden qualifizierte Trainerinnen und Trainer zur Verfügung, u.a. konnte  Taiji/Qigong (Sabine Grunert), Pilates (Stefanie Haase), Aqua fit (Betina Göddeke), Nordic Walking (Christoph Klein), Body Pump (Sabrina Schulze) und Spinning (Monika Hanser-Leis) ausprobiert werden. Ein besonderer Dank gilt dafür der Geschäftsführerin des Arobella Jeannine Trsek und dem Inhaber des Fitness-Studios Arofit Oliver Hintschich mit ihren Mitarbeitern.

In der abschließenden Reflektion waren sich alle Teilnehmer über den Erfolg des Projekts einig. „Nach dem Sport fühle ich mich viel fitter und aktiver, als wenn ich mich nach der Arbeit ausruhe“, stellte Laura Stöcker fest. Daria Spilevoj resümiert: „Wer sich nicht selbst pflegen kann, kann auch andere nicht pflegen“. Für Sarah Giusti waren es zwei „tolle Wochen, in denen ich viel gelernt habe und die super viel Spaß gemacht haben“.

 

 
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