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Lidia lernt jetzt wieder richtig laufen

Kassel, 2. Juli 2014. Ein achtjähriges Mädchen aus Angola, dessen rechtes Bein nach einem Unfall versteift war, ist im Klinikum Kassel erfolgreich operiert worden. „Wir sind zuversichtlich, dass Lidia ihr Bein wieder ganz durchstrecken und ohne wesentliche Einschränkung laufen kann“, so Prof. Dr. Goetz A. Giessler, Direktor der Klinik für Plastisch-rekonstruktive, Ästhetische und Handchirurgie.

Weil Lidia an einer Narbenkontraktur des rechten Beins litt und daher ihr Knie nicht strecken konnte, hat sie die Organisation Friedensdorf International (www.friedensdorf.de) nach Deutschland geholt. Die Ursache der Versteifung war nicht bekannt, daher wurde die Achtjährige mit Verdacht auf Buruli-Ulkus ins Klinikum Bad Hersfeld gebracht. Buruli-Ulkus ist eine in den Tropen vorkommende Infektionskrankheit, die zu großflächigen Geschwüren auf der Haut und in der Folge zu Narben und Versteifungen führen kann. Diese Vermutung bestätigte sich in Bad Hersfeld unter Mithilfe der Tropenmedizin der Universität Heidelberg jedoch nicht.

„Wir haben vielmehr festgestellt, dass Lidia sehr wahrscheinlich Opfer eines Verkehrsunfalls ist“, berichtet Prof. Giessler, der über die Zusammenarbeit der Kliniken in Kassel und Bad Hersfeld ins Spiel kam und schon mehrfach mit der Organisation „Interplast Germany e.V.“ an humanitären Einsätzen in Krisengebieten beteiligt war. Im Klinikum Kassel transplantierte er bei Lidia mikrochirurgisch Hautgewebe vom Rücken in die Kniekehle und erzielte wieder eine vollständige Streckung des Beins. Nun brauche die junge Angolanerin noch intensive Physiotherapie, um wieder richtig laufen zu lernen. Nach zehntägigem Aufenthalt im Klinikum Kassel ist Lidia zunächst ins Klinikum Bad Hersfeld zurückgekehrt und wird dann gemeinsam mit anderen Kindern im Friedensdorf in Oberhausen auf den Rückflug nach Angola warten.

Die Behandlung von Lidia in Kassel hat der Verein „Hilfe für Kinder und Erwachsene e.V.“ mit 5.500 Euro aus Spenden finanziert. „Wir freuen uns, dass wir mit der Behandlung einen Beitrag dazu leisten konnten, dass Lidia wieder normal laufen kann – eine wichtige Voraussetzung für ihre Schul- und spätere Berufsausbildung“, sagt Vereinsvorsitzender Dr. Thomas Fischer. Um die regionalen Hilfsprojekte ebenso wie solch humanitäre Unterstützung für Kinder realisieren zu können, sei der Verein kontinuierlich auf Spenden angewiesen.

Spendenkonto des Vereins Hilfe für Kinder und Erwachsene im Krankenhaus: Konto-Nr. 2142128, Kasseler Sparkasse, BLZ 520 503 53 (IBAN: DE14 5205 0353 0002 1421 28, SWIFT-BIC: HELADEF1KAS). Für Spendenquittungen den Absender bitte deutlich angeben.

Spendenkonto Interplast Germany e.V. Sektion Südbayern Konto-Nr. 00 08 48 48 48, BLZ: 300 606 01  apoBank.
 

 
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