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Spannende Vorbereitung auf den Berufsalltag

Bad Arolsen, 16. Mai 2014. Sehr lehrreiche, spannende und manchmal auch etwas aufregende Tage liegen hinter 13  Schülerinnen und Schüler des dritten Ausbildungsjahres der Gesundheits- und Krankenpflegeschule Bad Arolsen. Sie übernahmen vom 3. bis 15. Mai 2014 die Regie und Verantwortung der chirurgischen Station CO im Krankenhaus Bad Arolsen. Intention des Projektes war die Vorbereitung der Auszubildenden auf den beruflichen Alltag, der unmittelbar im Oktober nach ihrem Examen beginnt.

Unter der Leitung der Gesundheits- und Krankenpflegeschule arbeiteten die Praxisanleiter des Krankenhauses in verschiedenen Arbeitsgruppen an der Umsetzung dieses Projekts. Hier konnten alle Beteiligten gut auf die 2012 beim ersten Projekt dieser Art gemachten Erfahrungen zurückgreifen. In der ersten Woche wurden die Schüler eng durch Praxisanleiter und examiniertes Pflegepersonal der Station CO begleitet, so dass die Auszubildenden in der zweiten Woche sicher und eigenständig Arbeitsabläufe umsetzen konnten. Eine neue Lernerfahrung war die Arbeit im Stationszimmer mit der notwendigen Organisation des Stationsablaufs und der Dokumentation sowie der Kooperation mit anderen Berufsgruppen.

In der Vorbereitungszeit erstellten die Schüler selbstständig ihren Dienstplan und wählten ihre Stationsleitung. „Wir haben uns bewusst für eine Projektdauer von fast zwei Wochen entschieden, damit die Auszubildenden wie im Stationsalltag in wechselnden Teamzusammensetzungen tätig sind“, erläutert Schulleiterin Barbara Streitbürger. 
 
Herausfordernd für die Schülerinnen und Schüler war neben der Vor- und Nachbereitung von operierten Patienten auch der Umgang mit unvorhersehbaren Ereignissen. In der abschließenden Evaluation am 16. Mai werteten die Beteiligten die Unterstützung der Krankenhausleitung und die gute Kooperation mit allen Abteilungen und Berufsgruppen des Krankenhauses als besonders erfreulich.

Schülerin Britta Tatje, die im Projekt Stationsleitung war, hat besonders gelernt, „Vertrauen und Sicherheit in die eigene Arbeit zu bekommen und in Notfallsituationen richtig zu reagieren. Mir ist auch klar geworden, dass mir noch Erfahrung fehlt, um routiniert den Stationsalltag zu organisieren.“ Flavia Almeida Marques hat gelernt, „selbstständig zu arbeiten und den Patienten ganzheitlich zu versorgen. Mir ist bewusst geworden, dass ich meinem Blick vertrauen und Entscheidungen treffen kann.“ Lisa Frischemeier sieht es als eine gute Erfahrung, mit einer so großen Verantwortung, die ab Oktober auf sie zukommt, umzugehen. Sie habe gelernt, strukturiert zu arbeiten und im richtigen Moment die Ruhe zu bewahren. Carolin Lindenborn hebt den besseren Überblick über das große Ganze als besonders positiv hervor. „Die Zusammenarbeit mit meinen Klassenkameraden und den Praxisanleitern habe ich als gut empfunden, wir haben uns gegenseitig unterstützt und geholfen.“

Positiv auch die Einschätzung der Praxisanleiter. Barbara Heidemann hat im Projekt „die Lorbeeren der vergangenen zwei Jahre gut sehen können. Einfach toll!“ Cornelia Ziegler meint: „Aufgrund der immer komplexer werdenden Patientenversorgung wurde mir deutlich, wie wichtig das Projekt und die enge Anleitung der Auszubildenden ist.“ Und nach Ansicht von Bärbel von Hagen hat das Projekt bei der Einschätzung geholfen, in welchen Bereichen bei den Schülern noch Lernbedarf besteht, um das Examen erfolgreich zu meistern.

Auch die Patientinnen und Patienten auf der Station fühlten sich durch die Auszubildenden gut und sicher versorgt. Patientin Irmgard Thiele berichtet: „Ich habe mich gewundert, dass plötzlich so viel ,junges Volk‘ auf der Station ist. Alle waren sehr freundlich, aufmerksam und sind auf meine Wünsche eingegangen.“

Für den Ausbildungsbeginn 1. Oktober 2014 gibt es an der Gesundheits- und Krankenpflegeschule Bad Arolsen noch freie Plätze. Kontakt über Barbara Streitbürger, Telefon 05691 800-367, Mail: barbara.streitbuerger@gnh.net.
 

 
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