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Hessenweit vorn bei künstlichen Hüftgelenken

Bad Arolsen, 28. März 2014. Das Krankenhaus Bad Arolsen hat bei einer Qualitätsauswertung der AOK Hessen erneut ein hervorragendes Ergebnis erzielt: Beim Einsatz eines künstlichen Hüftgelenkes (Hüft-Endoprothese) nach einem Oberschenkelhalsbruch belegte das Krankenhaus den 3. Platz unter mehr als 70 verglichenen Kliniken in Hessen. Auch beim Einsatz einer künstlichen Hüftprothese wegen Gelenkverschleiß (Coxarthrose) gehört das Krankenhaus Bad Arolsen zu den besten zehn hessischen Krankenhäusern in Hessen, wofür es von der AOK jeweils die höchste Bewertung (drei Lebensbäume) erhält. Das heißt, dass der Einsatz eines künstlichen Hüftgelenkes im Krankenhaus Bad Arolsen mit hoher Qualität erfolgt und Komplikationen sowie ungeplante Folge-Operationen sehr selten sind.

Nach Meinung von Krankenhaus-Geschäftsführer Bernd Tilenius ist die erneute Auszeichnung ein Nachweis für das dauerhaft hohe Qualitätsniveau des gesamten Teams. Diese hervorragenden Ergebnisse seien nur zu erreichen, wenn ein erfahrenes Team aus Chirurgen, Narkoseärzten, Pflegekräften und Physiotherapeuten Hand in Hand arbeite, um für die Patienten das bestmögliche Ergebnis zu erzielen.

Die AOK Hessen bietet Krankenhauspatienten seit rund drei Jahren eine bundesweit einzigartige Orientierungshilfe im Internet an. Menschen, die zum Beispiel an Hüft- bzw. Kniegelenken oder der Gallenblase operiert werden müssen, erhalten im AOK-Krankenhausnavigator auf Basis der Weißen Liste aussagekräftige Informationen über die tatsächlichen Behandlungsergebnisse von Kliniken. Die große Bedeutung einer sorgfältigen Auswahl des Kranken-hauses unterstreicht Stefan Fischer, Abteilungsleiter im Krankenhausfallmanagement der AOK Hessen: „Es bleibt dabei. Man sollte nicht blindlings eine Klinik auswählen, nur weil sie geographisch nahe liegt. Mündige Patienten brauchen für ihre Entscheidung fundierte Informationen. Die liefern wir ihnen mit dem Krankenhausnavigator – schnell, übersichtlich und umfassend. Ich gratuliere den im jüngsten Durchgang ausgezeichneten Kliniken ausdrücklich zu diesem Erfolg.“

„Wir stellen jede Prothese individuell auf den Patienten ein“, erklärt der Bad Arolser Chefarzt Dr. Peter Wotzlaw, Unfallchirurg und Orthopäde. Dazu sei eine exakte Planung der Operation ebenso erforderlich wie ein Test mit einem Probeimplantat während der Operation. „So können wir die Beweglichkeit, die Vorspannung und die Ausrenkungsneigung des Gelenkes kontrollieren und mit Hilfe einer Röntgenaufnahme den genauen Sitz des Gelenkes prüfen.“ Erst dann wird das Originalimplantat unter Röntgenkontrolle fest verankert. Die Ergebnisse geben den Bad Arolser Chirurgen recht: Die Ausrenkungsrate bei den künstlichen Gelenken geht gegen Null und auch die Infektionsrate liegt unter dem Durchschnitt anderer Krankenhäuser.
Im Krankenhaus Bad Arolsen werden jährlich rund 230 künstliche Hüft- und Kniegelenke eingesetzt.  Die Patientinnen und Patienten können somit sicher sein, von Teams mit großer Erfahrung operiert zu werden.

 
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