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Klinikum Kassel: Gebetsraum für Muslime eröffnet

Kassel, den 17. Februar 2014. Im Klinikum Kassel wurde letzte Woche der Gebetsraum für Muslime feierlich eröffnet. Gekommen waren neben Vertretern der Gesundheit Nordhessen (GNH) und des Klinikums auch zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Imame und weitere Vertreter der muslimischen Gemeinden in Kassel.

„Im Klinikum sind Mitarbeiter aus 51 Nationen beschäftigt“, sagte Birgit Dilchert, Perso-nalvorstand der GNH und Arbeitsdirektorin im Klinikum Kassel. Multikulturalität werde daher seit vielen Jahren wie selbstverständlich gelebt. „Der Gebetsraum ist nun ein wichtiger Rückzugsort für muslimische Mitarbeiter, Patienten und deren Angehörige“, so Dilchert. Auch Ehrenamtskoordinatorin Elisabeth Meineke-Wolf, die den muslimischen Besuchsdienst der Blauen Helferinnen und Helfer am Klinikum betreut, betonte die Bedeutung des Raums, in dem Muslime im Klinikum ihren Gebeten in würdigem Rahmen nachkommen könnten.

Zur Eröffnung angereist war auch Dr. Muneer Deeb, ehemals leitender Oberarzt im Klini-kum Kassel und heute Chefarzt im Ammerland-Klinikum in Westerstede, der vor rund zwei Jahren die Initiative für den Gebetsraum ergriffen hatte. „Es ist für mich ein großer Moment, heute hier dabei zu sein“, sagte Dr. Deeb und dankte der Arbeitsgruppe „Kultursensible Klinik“ im Klinikum und allen Unterstützern für ihr Engagement.

Die beiden Klinikseelsorgerinnen Ursula Josuttis und Regine Gries überreichten eine Tafel mit einem Koranvers an die Vertreter der muslimischen Gemeinden. Die Tafel wird ihren Platz künftig im Gebetsraum finden. Die Feier endete mit einem Gebet der Imame, das ins Deutsche übersetzt wurde.

Der Gebetsraum befindet sich in Haus 1 im Klinikum Kassel und steht den Mitarbeitern sowie Patienten und deren Angehörigen täglich von 5.30 bis 23.00 Uhr offen.

 
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