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Aufsichtsrat ebnet Weg zur Standortaufgabe

Kassel/Helmarshausen, 19. Dezember 2013. Der Aufsichtsrat der Gesundheit Nordhessen bittet die Gremien des Landkreises Kassel und der Stadt Kassel, die nötigen Beschlüsse für eine Aufgabe des Klinikstandortes Helmarshausen zum 28. Februar 2014 zu fassen. Dafür entschieden sich die Aufsichtsratsmitglieder einstimmig in ihrer Sitzung am gestrigen Mittwoch, 18. Dezember. „Vor dem Hintergrund der anhaltenden negativen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen stellt der Aufsichtsrat der Gesundheit Nordhessen AG fest, dass der Betrieb des Standortes Helmarshausen der Kreiskliniken Kassel GmbH in der jetzigen Form nicht weitergeführt werden kann“, heißt es in der Begründung.

Der Aufsichtsrat weist gleichzeitig darauf hin, dass er eine langfristige substanzielle Sicherstellung der Klinikbetriebe in Hofgeismar und Wolfhagen anstrebt. Er erwartet daher von Stadt und Landkreis Kassel eine Garantie für diese beiden Standorte.

Die Aufgabe des Klinikstandortes Helmarshausen wird möglich, wenn die Gremien der Stadt und des Landkreises ihre Vertreter in der Hauptversammlung der Gesundheit Nordhessen Holding AG beauftragen, entsprechend abzustimmen. Vorbehaltlich dieser Beschlüsse ist die Gesundheit Nordhessen ab März nicht mehr Betreiber des Klinikstandortes Helmarshausen. Der Aufsichtsrat betonte in seiner Sitzung, dass die Gesundheit Nordhessen eine alternative medizinische Nutzung in Helmarshausen unterstütze. Eigentümer des Gebäudes ist der Landkreis Kassel.

Die Gesundheit Nordhessen wird den Beschäftigten der Kreisklinik Helmarshausen andere Stellen innerhalb des Unternehmens anbieten. Am Standort Helmarshausen arbeiten zurzeit noch rund 30 Vollzeitkräfte. „Eine Weiterbeschäftigung der bisher in Helmarshausen tätigen Mitar-beiterinnen und Mitarbeiter im Verbund der GNH wird garantiert“, heißt es in dem Beschluss.

 
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