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Stereotaktische 3D-Prostatabiopsie

Gezielte ultraschallgesteuerte 3D-Prostatabiopsie durch MRT-Navigation.
Immer häufiger wird bei der Abklärung erhöhter PSA-Werten eine spezielle MRT-Untersuchung der Prostata durchgeführt. Dieses sogenannte multiparametrische MRT (mMRT) der Prostata kann verdächtige Bereiche in der Prostata darstellen und wird seit einigen Jahren im Klinikum Kassel unter der Verwendung eines 3 T(esla)-Gerätes (www.klinikum-kassel.de/index.php?parent=6954) in optimaler Qualität angeboten. Verdächtige Bereiche sollten dann durch eine Gewebsprobe (Biopsie) weiter abgeklärt werden.

Am einfachsten geschieht dieses durch eine Ultraschallunterschung der Prostata über den Enddarm (TRUS oder transrektale Sonographie). Allerdings kommen die verdächtige Bereiche, welche beim mMRT entdeckt wurden, in der Regel bei der TRUS nicht eindeutig oder gar nicht zur Darstellung. Eine gezielte Gewebsentnahme bei der Ultraschall-gesteuerten Prostatabiopsie ist daher ohne besondere Hilfsmittel kaum möglich.

Deshalb müssen die verdächtige Bereiche aus der mMRT-Untersuchung bei der Ultraschalluntersuchung sichtbar gemacht werden. Dieses ist möglich durch eine Verschmelzung (Fusion) der mMRT-Bilder mit dem Ultraschallbild.

Durch eine großzügige private Spende verfügt die Klinik für Urologie seit 12.09.2013 über die UroStation (www.koelis.com/images/Platform_Urostation.jpg) der Fa. Koelis (www.koelis.com), so dass eine derartige Fusion von mMRT- und Ultraschallbilder uneingeschränkt zur Verfügung steht. Mit diesem Gerät wird eine 3D-Rekonstruktion der Prostata erstellt mit Markierung der verdächtigen Arealen; somit ist eine sehr exakte Navigation für eine gezielte Prostatabiopsie möglich.
Der vermehrte Aufwand ist in der Regel nur dann sinnvoll, wenn eine frühere (Standard-)Biopsie der Prostata einen unauffälligen Befund ergeben hat und wenn sich im weiteren Verlauf ergibt, dass eine weitere Biopsie sinnvoll wäre.

In Ausnahmefällen kann diese Methode auch für die Erst-Biopsie sinnvoll sein: 

Diese Untersuchungsmethode ist aufwändiger als die Standard-Biopsie. Unter Umständen muss mit Extra-Kosten gerechnet werden, die nicht erstattungsfähig sind.

Für weitere Fragen stehen Ihnen der Direktor der Klinik, Prof. Dr. med. Björn Volkmer (Tel. 0561 980-4052 | E-Mail) und der leitende Oberarzt Dr. med. Patrick de Geeter (Tel. 0561 980-2617 | E-Mail) zur Verfügung.

Notfall
 


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3D-stereotaktische Prostatabiopsie