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Interventionell implantierbare Herzpumpe: Impella® 2.5 und CP

Auf Grund von großen Herzinfarkten, einer sehr weit fortgeschrittenen schweren Herzschwäche oder anhaltenden lebensgefährlichen Herzrhythmusstörungen aus der Herzkammer kann es zu Situationen kommen, wo das eigene Herz nicht mehr in der Lage ist, ausreichend viel Blut für die Versorgung des Körpers zu pumpen. In diesen Situationen würde der Patient trotz maximaler medikamentöser Therapie mit einer sehr großen Wahrscheinlichkeit versterben, wenn das Herz in seiner Funktion nicht zeitnah durch eine künstliche Pumpe unterstützt würde. Hier steht der Medizinischen Klinik II seit dem Jahr 2013 die Möglichkeit zur Verfügung, durch die Schlagader der Leiste die derzeit kleinste Herzpumpe der Welt (Impella® 2.5 oder alternativ Impella CP der Firma Abiomed) ähnlich einem normaler Herzkatheter bis zum Herzen vorzuführen. Diese Pumpe saugt das Blut in der linken Herzkammer an und transportiert angetrieben durch eine winzige, in den Katheter eingebaute Microaxialpumpe bis zu 2,5 l/min bzw. bis zu 4 l/min Blut in die Körperschlagader (Aorta). Hierdurch wird die linke Herzkammer entlastet und dem Körper stehen zusätzliche 2,5 l bzw. 4 l Blut/min zur Verfügung. Auch außerhalb dieser akuten Situationen wie z.B. einem großen Herzinfarkt kann die Pumpe auch bei schwierigen und komplexen Herzkathetereingriffen oder Ablationen von lebensgefährlichen Herzrhythmusstörungen eingesetzt werden, um während der Prozedur für eine ausreichende Unterstützung des Kreislaufes zu sorgen.

Notfall