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Neue MTRA-Schule nimmt Betrieb auf

Kassel, 16. April 2013. Die Gesundheit Nordhessen (GNH) bietet künftig eine weitere Ausbildung an: Im September 2013 nimmt die Schule für Medizinisch-Technische Radiologieassistentinnen und -assistenten (MTRA) auf dem Gelände des Klinikum Kassel ihren Betrieb auf. 20 Plätze für die dreijährige, kostenfreie Ausbildung stehen dort zur Verfügung.

Die Gesundheit Nordhessen hat sich zur Gründung einer eigenen MTRA-Schule entschlossen, um einem Mangel an Fachkräften in diesem Bereich vorzubeugen. „Wir merken bereits, dass es schwieriger wird, für freie Stellen gut qualifiziertes Personal zu finden“, so die Leitende MTRA im Klinikum und künftige Schulleiterin Elke Bernhardt. Mit der neuen Schule wird eine Ausbildungslücke in der Region geschlossen, da sich die einzigen MTRA-Schulen in Frankfurt, Offenbach, Marburg, Gießen und Fulda befinden.

Die MTRA-Ausbildung dauert drei Jahre und besteht aus theoretischem und praktischem Unterricht sowie einer praktischen Ausbildung. Der Unterricht findet in Haus 17 auf dem Klinikum-Gelände statt, wo ab 2015 auch die Studierenden der Kassel School of Medicine unterrichtet werden. Die praktische Ausbildung erfolgt im Klinikum Kassel. Außerdem gehört ein sechswöchiges Krankenpflegepraktikum zum Lehrplan, das in jeder Klinik der Gesundheit Nordhessen absolviert werden kann. Den Abschluss der Ausbildung bildet eine staatliche Prüfung.

Der Beruf der MTRA zeichnet sich durch einen vielfältigen Einsatz in den Feldern der Ra-diologischen Diagnostik, der Nuklearmedizin und der Strahlentherapie aus. „Wer sich für einen medizinischen Beruf mit hochmodernen Geräten interessiert und Freude am täglichen Umgang mit Menschen hat, ist bei uns richtig“, beschreibt Elke Bernhardt.
In der Radiologischen Diagnostik fertigen MTRA unter anderem nach ärztlicher Anordnung Röntgenbilder an; sie arbeiten an Großgeräten wie Computer- und Magnetresonanztomographen und unterstützen die Radiologen bei Kontrastmitteluntersuchungen, erklärt der Ärztliche Leiter der MTRA-Schule, Dr. Ralf Siekmann, Chefarzt der Neuroradiologie am Klinikum.
In der Nuklearmedizin wird mittels radioaktiver Substanzen die Funktion einzelner Organe dargestellt. Die MTRA präparieren diese Substanzen und dokumentieren mit hochempfindlichen Kameras die Verteilung der Substanzen im Körper, weshalb nur eine geringe Strahlenmenge zum Einsatz kommt.
In der Strahlentherapie haben MTRA den engsten Kontakt zu Patienten. Die genaue Ein-stellung der Bestrahlungsfelder und der Umgang mit den Patienten verlangt ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein.

Die MTRA werden nach Angaben des Leiters des GNH-Bildungszentrum, Volker Pape, in ihrer Ausbildung sehr sorgfältig auf das Thema Strahlenschutz vorbereitet. Sie werden messtechnisch und medizinisch überwacht, so dass bei gewissenhaften Arbeiten kein Strahlenrisiko entstehen kann. Die beruflichen Perspektiven nach absolvierter Ausbildung bezeichnet er als hervorragend.

Die Ausbildung an der MTRA-Schule der Gesundheit Nordhessen ist kostenfrei, eine För-derung nach BAföG ist möglich. Zulassungsvoraussetzung ist ein mittlerer Bildungsabschluss oder ein Hauptschulabschluss mit einer mindestens zweijährigen, abgeschlossenen  Berufsausbildung. Bewerbungen sind ab sofort möglich.

Information: Volker Pape, Tel. 0561/980-2381.

 
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