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Klinikum als überregionales Traumazentrum bestätigt

Kassel, 10. April 2013. Das Klinikum Kassel ist erneut als überregionales Traumazentrum auditiert worden. Damit wird bestätigt, dass das Klinikum die Voraussetzungen erfüllt, um Schwerverletzte bestmöglich zu versorgen. Das Klinikum gehört zum TraumaNetzwerk Göttingen-Kassel, in dem Krankenhäuser und Rettungskräfte, welche an der Versorgung Schwerverletzter beteiligt sind, sehr eng zusammenarbeiten. Innerhalb des Netzwerkes wird zwischen lokalen, regionalen und überregionalen Traumazentren unterschieden. Partnerschaftlich führend im TraumaNetzwerk Göttingen-Kassel sind die beiden überregionalen Traumazentren und Maximalversorger, das Klinikum Kassel und die Universitätsmedizin Göttingen.

Für die Zertifizierung haben  überregionale Traumazentren umfangreiche Anforderungen zu erfüllen, beispielsweise müssen rund um die Uhr Fachärzte der Orthopädie/Unfallchirurgie, Anästhesie, Radiologie, HNO, Augenklinik, Kinderchirurgie, Plastische und Neurochirurgie sowie speziell ausgebildete Pflegekräfte in der Klinik anwesend sein, erläutert Dr. Manfred Raible, Geschäftsführer des Klinikums und Direktor der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie. Bei Bedarf werden Fachleute anderer Disziplinen in kürzester Zeit hinzugezogen. Bei der Auditierung prüften Externe die gesamte Versorgungskette von Schwerverletzten von der Landung des Rettungshubschraubers über Schockraum und OP bis zur (Intensiv)Station.

Im Klinikum Kassel werden jährlich mehr als 500 Schwerstverletzte versorgt, davon an die 120 Polytraumen. Aufgrund der regionalen Lage steht der Maximalversorger Klinikum Kassel im vorderen Drittel der großen Kliniken bei der Traumaversorgung. Die Gründung der Traumanetzwerke geht auf eine Initiative der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie zurück. Inzwischen gibt es deutschlandweit 38 solcher Netzwerke.

 
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