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Hessenweit vorn bei künstlichen Hüftgelenken

Bad Arolsen, 26. März 2013. Das Krankenhaus Bad Arolsen hat bei einer Qualitätsauswertung der AOK Hessen einen Spitzenplatz erreicht: Für den Einsatz eines Hüftgelenkes (Hüft-Endoprothese) nach einem Oberschenkelbruch belegte das Krankenhaus zum wiederholten Mal den 1. Platz unter 71 verglichenen Kliniken in Hessen. Auch beim Einsatz einer Hüftprothese wegen Gelenkverschleiß liegt das Krankenhaus Bad Arolsen in der Spitzengruppe, wofür es von der AOK die höchste Bewertung (drei Lebensbäume) erhält. Das heißt, dass der Einsatz eines künstlichen Hüftgelenkes im Krankenhaus Bad Arolsen mit hoher Qualität erfolgt und Komplikationen sowie ungeplante Folge-Operationen sehr selten sind.

Nach Ansicht von Bernd Tilenius, Geschäftsführer des Krankenhauses Bad Arolsen, zeigt das erneut hervorragende Abschneiden der Chirurgie, dass das gesamte Team dauerhaft auf hohem Qualitätsniveau arbeite. „Diese sehr guten Ergebnisse sind nur möglich, wenn ein einge-spieltes Team aus erfahrenen Chirurgen, Anästhesisten, Pflegekräften und Physiotherapeuten Hand in Hand arbeitet, um für den Patienten das bestmögliche Ergebnis zu erreichen.“

„Wir stellen jede Prothese individuell auf den Patienten ein“, erklärt Chefarzt Dr. Peter Wotzlaw, Unfallchirurg und Orthopäde. Dazu sei eine exakte Planung der Operation ebenso erforderlich wie ein Test mit einem Probeimplantat während der Operation. „So können wir die Beweglichkeit, die Vorspannung und die Ausrenkungsneigung des Gelenkes kontrollieren und mit Hilfe einer Röntgenaufnahme den genauen Sitz des Gelenkes prüfen.“ Erst dann wird das Originalimplantat unter Röntgenkontrolle fest verankert. Die Ergebnisse geben den Bad Arolser Chirurgen recht: Die Ausrenkungsrate bei den künstlichen Gelenken geht gegen Null und auch die Infektionsrate ist unter dem Durchschnitt anderer Krankenhäuser.

Als weiteren Grund für dauerhaft hohe Operationsqualität nennt Chefarzt und Allgemeinchirurg Dr. Peter Ahrens eine strenge interne Qualitätssicherung, bei der die Ergebnisse detailliert ausgewertet und besprochen würden, um mögliche Fehlerquellen aufzuspüren. „Wir legen großen Wert auf regelmäßige Fortbildungen und Trainingseinheiten für neue Teammitglieder“, betont Dr. Ahrens.

Im Krankenhaus Bad Arolsen werden jährlich rund 230 künstliche Hüft- und Kniegelenke eingesetzt. Die Patientinnen und Patienten können somit sicher sein, von Teams mit großer Erfahrung operiert zu werden.

Die Ergebnisse der Auswertung sind im AOK-Krankenhausnavigator abrufbar. Menschen, die an Hüft- bzw. Kniegelenken, am Oberschenkel oder der Gallenblase operiert werden müssen, erhalten dort auf Basis der Weißen Liste kostenlos aussagekräftige Informationen über die Behandlungsergebnisse von Kliniken. Grundlage des AOK-Krankenhausnavigators sind Daten, die auch alle Klinikaufenthalte eines Patienten bis zu einem Jahr nach dem ersten Eingriff berücksichtigen. Bewertungskriterien sind beispielsweise die Raten an Wundentzündungen, an erneuten Eingriffen bei Komplikationen und die Bildung von Thrombosen. Die große Bedeutung einer sorgfältigen Auswahl des Krankenhauses unterstreicht Stefan Fischer von der AOK Hessen: „Örtliche Nähe ist kein gutes Auswahlkriterium für ein Krankenhaus. Mündige Patienten brauchen für ihre Entscheidung stattdessen fundierte Informationen. Wie gut arbeitet ein Haus? Wie hoch ist die Komplikationsrate? Diese Daten liefern wir ihm sowohl mit dem Krankenhausnavigator als auch mit unserem neuen Qualitätssiegel – den Lebensbäumen.“

 

www.gesundheit-nordhessen.de

www.weisse-liste.aok-gesundheitsnavi.de  

 
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