> Aktuelles > Presseinformationen > Archiv 2012 > „Heiße Gefahren im Winter“ ist das Motto des dies[...]
Kontakt  |  Impressum  |  Datenschutz  |  A  A  A 
 

Vorsicht: Heiße Gefahren für Kinder im Winter

Kassel, 30. November 2012. Die kalte Jahreszeit birgt zahlreiche heiße Gefahren für zarte Kinderhaut. Verbrühungen beim Inhalieren und durch heiße Flüssigkeiten, Verbrennungen durch Zündeln mit Adventsgestecken und Tannenzweigen, Verletzungen durch Silvesterknaller, Brandverletzungen durch Kerzen und offene Feuerstellen, Verpuffungen durch Brandbeschleuniger beim Fondue und Kontaktverbrennungen an heißen Flächen gehören dazu.

„Heiße Gefahren im Winter“ ist daher das Motto des diesjährigen Tags des brandverletzten Kindes am Freitag, 7. Dezember, von 14 bis 17 Uhr auf der Adventskalender-Bühne des Kasseler Weihnachtsmarktes am Friedrichsplatz. Das Zentrum für schwerbrandverletzte Kinder der Klinik für Kinderchirurgie am Klinikum Kassel und die freiwillige Feuerwehr nehmen diesen Tag zum Anlass, Kinder und Eltern auf potenzielle Gefahrenquellen hinzuweisen.

In den vergangenen Jahren fanden die Aktionen zum Tag des brandverletzten Kindes in der Kinderklinik statt, diesmal informiert Dr. Andreas Strack, Kinderchirurg und Leiter des Zentrums für schwerbrandverletzte Kinder, Familien während ihres Weihnachtsmarktbesuchs über die Brand- und Verbrühungsgefahren in ihrem Alltag. Die Feuerwehr demonstriert anhand eines Rauchhäuschens und eines Explosionshäuschens wie sich Kinder im Brandfall verhalten sollten. Ein Quiz testet das Brandschutz-Wissen der Besucher. Bunte Luftballons, die auf die Aktion hinweisen, werden als Geschenke an die Kinder verteilt.

Jedes Jahr werden allein in Deutschland mehr als 30.000 Kinder unter 15 Jahren mit thermischen Verletzungen ärztlich versorgt. Davon haben zirka 6000 Kinder so schwere Verbrennungen oder Verbrühungen erlitten, dass sie stationär behandelt werden müssen. Mehr als 70 Prozent aller thermischen Verletzungen bei Kindern und Jugendlichen betreffen die Altersgruppe unter fünf Jahren, wobei hier die Verbrühung die Hauptunfallursache ist.

Initiatorin des Tag des brandverletzten Kindes ist Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder e.V. Deren Vorsitzende Adelheid Gottwald unterstreicht die Bedeutung des diesjährigen Mottos: „Schützen sie ihre Kinder in der Winter- und Weihnachtszeit ganz besonders vor Verbrennungen und Verbrühungen. Heiße Flüssigkeiten, wie Tee, Glühwein, Kaffee schädigen schon ab 52 Grad die Kinderhaut.“

 
Leiterin Unternehmens­kommunikation
Ulrike Meyer auf der Heide
Telefon 0561 980-4804
Telefax 0561 980-6870
E-Mail
Pressesprecherin
Gisa Stämm
Telefon 0561 980-4807
Telefax 0561 980-6870
E-Mail
Pressesprecherin
Inga Eisel
Telefon 0561 980-4898
Telefax 0561 980-6870
E-Mail