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Vortrag: Hirntod und damit damit verbundene anthropologische, medizinische und ärztliche Fragen

Das Klinische Ethikkomitee (KEK) des Klinikum Kassel nimmt am Mittwoch, 7. November, um 17 Uhr seine Vortragsreihe zu ethischen Themen in der Medizin wieder auf.

Den Beginn in diesem Herbst macht der Mediziner und Wissenschaftler Prof. Dr. med. Heinz Angstwurm aus München. Er ist Mitglied der „Ständigen Kommission Organtransplantation” der Bundesärztekammer und spricht zum Thema "Hirntod und damit verbundene anthropologische, medizinische und ärztliche Fragen".

Professor Dr. med. Heinz Angstwurm arbeitet und forscht seit 1974 am Themenfeld Grundsätze und Detailfragen des Hirntodes. Er ist davon überzeugt, dass Fragen zum Hirntod nur interdisziplinär zu betrachten seien – von Ärzten, Theologen und Philosophen gemeinsam. Wichtig ist ihm dabei auch der Umgang mit den Angehörigen, der seiner Meinung nach sachlich und empathisch zugleich sein sollte. Die Forschung und Publikationen Professor Angstwurms hatten und haben großen Einfluss auf die Versachlichung und Entemotionalisierung der Diskussion der schwierigen Grenzfragen an der Schwelle zwischen Leben und Tod. 

Weitere Redner sind Prof Dr. Michaela Nathrath, Vorsitzende des KEK am Klinikum Kassel, und prof. Dr. Andreas Ferbert, der eine Einführung in den Begriff "Hirntod" geben wird. Im Anschluss an die Vorträge und die Diskussion wird es Zeit für Begegnung und Gespräch geben.

Ort: Hörsaal der Gesundheit Nordhessen, Mönchebergstr. 48 E.

Termin: Mittwoch, 7. November, 17 Uhr

Um Anmeldung unter Tel. 0561/980-3380 oder E-Mail ethikkomitee@klinikum-kassel.de wird gebeten.