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Dermoidzyste

Bei der Dermoidzyste handelt es sich um eine entwicklungsgeschichtlich bedingte Zyste, die in der Regel seit Geburt besteht, häufig aber erst im Kindes- oder Jugendalter durch langsames Größenwachstum in Erscheinung tritt. Dermoidzysten treten bevorzugt im Kopf-Hals-Bereich auf und fallen durch einen häufig sehr weichen Tastbefund auf. Die darüber liegende Haut ist meist ausgedünnt, so dass ein unterschiedlich pigmentierter und unterschiedlich konsistenter Zysteninhalt durchschimmern kann. Der Zysteninhalt besteht aus verschiedenen ektodermalen Strukturen, zumeist vorwiegend Talg, gelegentlich Haaren, Drüsenstrukturen sowie z.T. klarer Flüssigkeit. Die Therapie erfolgt durch komplette Exzision unter sorgfältiger Präparation der kompletten Zyste, wobei deren intraoperative Verletzung vermieden werden sollte, um die komplette Exstirpation zu sichern. Nicht selten reichen die Dermoidzysten sehr tief in die Subkutis, gelegentlich sind sie am Periost bzw. am Knochen fest haftend.


Notfall