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Computertomographie (CT)

Die Computertomographie (CT) ist ein spezielles Röntgenverfahren. Mit ihr können Gewebe und Organe ohne Überlagerungen zweidimensional dargestellt werden. Hierbei rotiert eine Röntgenröhre um den Patienten, der auf dem Rücken liegend durch die runde Öffnung des Computertomographen geschoben wird. Detektoren empfangen die durch den Körper geschwächten Röntgenstrahlen unterschiedlich stark. Ein Computerprogramm errechnet daraus Schnittbilder verschiedener Ebenen. Durch spezielle Computerprogramme können dann ohne zusätzliche Strahlenbelastung des Patienten Bilder der 3. Ebene berechnet werden, so dass virtuelle 3D-Bilder entstehen. Im Fachbereich Radiologie des ZMV sind zwei hochmoderne Mehrzeilen Spiral-Computertomographen im Einsatz.
Unser 16-Zeilen CT ermöglicht die zügige Untersuchung von Brustkorb, Bauchraum und Becken in einem Untersuchungsschritt in exzellenter Auflösung.
Unser 8-Zeilen CT ist in einen PET-Scanner (Positronen-Emissions-Tomograph) integriert und ermöglicht uns als PET-CT inbesondere bei onkologischen Fragestellungen zielführende Diagnosen. Er wird von uns zusammen mit dem Fachbereich Nuklearmedizin des ZMV betrieben und kann auch ohne PET-Funktion als vollwertiger 8-Zeilen Computertomograph genutzt werden.

Wie viel Zeit ist nötig?

Die eigentliche Untersuchungszeit beträgt lediglich zwischen 2 und 5 Minuten. Bei Untersuchungen des Bauchraumes nimmt die Vorbereitungszeit bis zu 60 Minuten ein, da die Patienten ½ bis 1 Liter Mineralwasser zur Füllung des Magendarmtraktes trinken müssen, um eine optimale Diagnostik zu ermöglichen. Bei bestimmten Untersuchungen wird zusätzlich ein Kontrastmittel in die Venen verabreicht, um Organstrukturen besser beurteilen zu können.

Nebenwirkungen?

Als Röntgenverfahren ist die Computertomographie mit einer gewissen Strahlenbelastung verbunden. Nebenwirkungen sind jedoch selten. Falls Kontrastmittel injiziert werden müssen, können ein Wärmegefühl im Körper oder ein metallischer Geschmack im Mund auftreten - beides verschwindet jedoch schnell wieder von selbst. In seltenen Fällen wurden allergische Reaktionen auf das stark jodhaltige Kontrastmittel verspürt.

Wichtig:

Bei Untersuchungen des Magen-Darm-Traktes sollte der Patient am Untersuchungstag nüchtern sein.
Wegen der Strahlenbelastung sollten Schwangere nicht im CT untersucht werden. Für Untersuchungen, bei denen Kontrastmittel intravenös eingesetzt werden, ist es unbedingt notwendig, dass Sie uns Ihren Kreatininwert zur Untersuchung mitbringen, um eine Nierenschädigung auszuschließen. Sollte eine Schilddrüsenfunktionsstörung vorliegen, bitten wir um die ergänzende Bestimmung des TSH-Wertes (bitte beim Hausarzt bestimmen lassen).

 


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