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Fachabteilung mit großem Einzugsgebiet

Kassel, 13. Juli 2012. Bauchschmerzen, Verstopfung oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten sind häufige Symptome, die von den Kindergastroenterologen der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Klinikum Kassel untersucht werden. Sie kümmern sich um alle Erkrankungen der Verdauungsorgane (Magen, Darm, Leber, Bauchspeicheldrüse) und haben einen Schwerpunkt bei der Therapie von chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn. Seit kurzem ist die hoch spezialisierte Fachabteilung nun auch als Weiterbildungszentrum für Kindergastroenterologie von der zuständigen Fachgesellschaft (Gesellschaft für Pädiatrische Gastroenterologie und Ernährung, GPGE) anerkannt – als eines von nur 25 Zentren im deutschsprachigen Raum.

In dem Weiterbildungszentrum der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Klinikum Kassel können Kinderärzte nun die zusätzliche Ausbildung in Kindergastroenterologie absolvieren. „Die Anerkennung als Weiterbildungszentrum zeigt, dass an der Kinderklinik Kassel Versorgungsstrukturen bestehen, die eine vollständige Versorgung von Kindern auch mit komplexen gastroenterologischen und hepatologischen Problemen ermöglichen“, sagt Dr. Ralph Melchior. Er ist niedergelassener Kinderarzt und durch einen Kooperationsvertrag mit der Kinderklinik verbunden. Er leitet das Weiterbildungszentrum. Stellvertretender Leiter ist Stefan Arens, Oberarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Klinikum Kassel.

Die Kindergastroenterologie der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Klinikum Kassel ist eine der größten deutschen Einrichtungen für die Behandlung von chronischen Darmerkrankungen im Kindes- und Jugendalter. „Wir behandeln gemeinsam mit der Praxis von Dr. Melchior zirka 140 Patienten mit chronisch-entzündlicher Darmerkrankung im Jahr. Die Kinder kommen aus einem großen Einzugsgebiet von Oberhessen bis zum südlichen Niedersachsen sowie von Westfalen bis Thüringen“, sagt der Kindergastroenterologe Arens.

Die technische Ausstattung des Zentrums ist auf dem neuesten Stand und ermöglicht beispielsweise Magen- und Darmspiegelungen schon bei Neugeborenen und Säuglingen. Auch interventionelle Endoskopien (z.B. endoskopische Gastrostomie, Polyp- und Fremdkörperentfernungen) werden für alle Altersstufen angeboten. Kinderanästhesisten begleiten die teils belastenden Untersuchungen, um sie für die Patienten möglichst schmerzfrei zu gestalten. „Im neuen Zentrum für Frauen- und Kindermedizin kooperieren die Kindergastroenterologen eng mit den anderen hoch spezialisierten kindermedizinischen Kliniken, so dass wir eine umfassende Versorgung vor Ort anbieten können“, sagt der Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin Prof. Dr. Friedrich K. Tegtmeyer.

 
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