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Spannende Vorbereitung auf den Berufsalltag

Bad Arolsen, 27. Juni 2012. Es war spannend, manchmal aufregend und sehr lehrreich: 13 Schülerinnen und Schüler des dritten Ausbildungsjahres der Gesundheits- und Krankenpflegeschule Bad Arolsen übernahmen vom 16. bis 29. Juni die Regie und Verantwortung der chirurgischen Station CO im Krankenhaus Bad Arolsen.

Ideengeber dieses Projekts waren im Frühjahr 2011 die beiden Gesundheits- und Krankenpflegerinnen sowie  Praxisanleiterinnen Bärbel von Hagen und Barbara Heidemann. Sie hatten überlegt, wie die Auszubildenden noch besser auf den beruflichen Alltag vorbereitet werden könnten.

Unter der Leitung der Gesundheits- und Krankenpflegeschule arbeiteten die Praxisanleiter des Krankenhauses in verschiedenen Arbeitsgruppen an der konkreten Umsetzung dieses Pilotprojekts. Dabei ging es neben den rechtlichen Rahmenbedingungen auch um die besonderen Arbeitsabläufe der Station CO zur optimalen Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler. Beurteilungsbögen wurden entwickelt, anhand derer die Auszubildenden im Verlauf der zwei Wochen beobachtet wurden. Dabei lag der Schwerpunkt auf der Förderung von sozialen Kompetenzen wie der Kooperation und Kommunikation im Team sowie mit anderen Berufsgruppen.

In der Vorbereitungszeit erstellten die Schüler selbstständig ihren Dienstplan und wählten ihre Stationsleitung. „Wir haben uns bewusst für eine Projektdauer von fast zwei Wochen entschieden, damit die Auszubildenden wie im Stationsalltag im Früh-, Spät- und Woche-nenddienst sowie in wechselnden Teamzusammensetzungen tätig sind“, so Schulleiterin Barbara Streitbürger. „Dieser Zeitraum hat sich eindeutig bewährt. Nach einigen Startschwierigkeiten läuft es jetzt sehr gut.“
 
Die Herausforderung für die Schülerinnen und Schüler war neben der Vor- und Nachbereitung von operierten Patienten vor allem die Organisation des Stationsalltags mit seinen unvorhersehbaren Ereignissen. Als erfreulich werteten die Beteiligten die gute Kooperation mit allen Abteilungen und Berufsgruppen des Krankenhauses, für die das Projekt ebenfalls eine große Herausforderung darstellte.

Die Rückmeldungen der Schülerinnen und Schüler zum Projekt sind positiv. Shirin Mohamed (Stationsleitung im Projekt) sagt: „Wir hatten sehr viel Spaß beim Projekt. Es war eine gute Vorbereitung für das praktische Examen, da wir kontinuierlich unter Beobachtung standen und so die Prüfungssituation trainieren konnten. Wir haben gelernt, Angehörige umfassend zu beraten und einzubinden. Besonders habe ich meinen Blick für wesentliche und unwesentliche Aufgaben geschärft.“

Denise Paulus ist „selbstsicherer geworden und kann nun viel besser frei sprechen.“ Ihre Angst vor der Prüfung ist geringer geworden. Das hat sie besonders durch die Übergabe und die Zusammenarbeit mit anderen Berufsgruppen gelernt.

Auch Katharina Rau, findet, dass ihr Selbstbewusstsein durch das Projekt gestärkt wurde.  „Wir haben gelernt, im Team zusammenzuarbeiten und Aufgaben zu verteilen. Der Zusammenhalt in unserer Gruppe ist größer geworden, so dass wir ruhiger in die Prüfungen gehen. Außerdem habe ich weniger Angst vor dem beruflichen Alltag nach dem Examen.“

Die Patientinnen und Patienten auf der Station mussten sich wegen der Versorgungsqualität keine Sorgen machen: Im Hintergrund standen jederzeit qualifizierte Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter als Ansprechpartner für die Auszubildenden zur Verfügung.

Übrigens: Für den Ausbildungsbeginn 1. Oktober 2012 gibt es an der Gesundheits- und Kran-kenpflegeschule Bad Arolsen noch freie Plätze. Kontakt über Barbara Streitbürger, Telefon 05691 800-367, Mail: barbara.streitbuerger@gnh.net

 
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