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30 Jahre Medizin für die Menschen der Region

Helmarshausen, 29. Mai 2012. Fast dreißig Jahre war Dr. Alois Kubek als Internist in der Kreisklinik Helmarshausen tätig. In dieser Zeit hat er etwa 30.000 Patienten behandelt. Er bildete rund 30 Assistenzärzte aus und war 18 Jahre zusätzlich ärztlicher Direktor des Krankenhauses. Diese beeindruckenden Zahlen trug sein Kollege Andreas Hebbeker anlässlich der Verabschiedung von Dr. Kubek als Belegarzt der Kreisklinik Helmarshausen in der vergangenen Woche vor.

Dr. Alois Kubek kam im Jahr 1982 aus Oberschlesien nach Deutschland. Er war in Polen bereits Facharzt für Innere Medizin und ärztlicher Leiter eines Krankenhauses. In Deutschland musste er die Facharztanerkennung wiederholen. Daher arbeitete er parallel im Helmarshäuser Krankenhaus und im Marienkrankenhaus Kassel. Im Jahr 1985 stieg er dann als Chefarzt der Hauptabteilung Innere Medizin in Helmarshausen ein. „Während der vergangenen Jahrzehnte hat die Medizin viel Neues und Segensreiches entwickelt, das ich meinen Patienten zu Gute kommen lassen konnte“, sagte Dr. Kubek. Beispielhaft nennt er eine verbesserte Ultraschalldiagnostik, die Endoskopie (z.B. Darmspiegelungen) und die Untersuchungen des Herz-Kreislauf-Systems (z.B. Echokardiogramm).

Nicht nur die Medizin, auch die Verwaltung der Kreisklinik hat während der beruflichen Laufbahn von Dr. Kubek zahlreiche Veränderungen durchlaufen. Die Innere Medizin wurde Mitte der 90er-Jahre in eine Belegabteilung umgewandelt. Außerdem ging die Klinik, die ursprünglich der Arbeiterwohlfahrt gehörte, in das Eigentum des Landkreises über und später in die Gesundheit Nordhessen Holding AG (GNH) ein. Als Arzt habe er feste Grundsätze gehabt, als Beschäftigter der Klinik sei Dr. Kubek Neuerungen konstruktiv begegnet, sagte sein Kollege Hebbeker. „Sie haben Veränderungen engagiert und kompetent begleitet“, bestätigte auch Peter-Michael Teßmer, Leiter des Außenbereichs Personal der GNH, der gemeinsam mit der Geschäftsführerin der Kreiskliniken Hofgeismar und Helmarshausen Julia Prieß den Dank des Unternehmens für die langjährige, gute Zusammenarbeit übermittelte.

Eine weitere Veränderung stand vor der Verabschiedung Dr. Kubeks in den Ruhestand an. Die Belegabteilung der Inneren Medizin der Kreisklinik Helmarshausen wurde zum April dieses Jahres teilweise wieder in eine Hauptabteilung der Kreiskliniken Kassel umgewandelt. Das ermöglichte dem Internisten Carsten Horey, der bislang als Oberarzt an der Kreisklinik Hofgeimar tätig war, die Nachfolge von Dr. Kubek in neuer Funktion − als leitender Oberarzt der Hauptabteilung Innere Medizin der Kreisklinik Helmarshausen − zu übernehmen. Parallel dazu betreibt Andreas Hebbeker weiter Belegbetten an der Kreisklinik. Die beiden Fachärzte der Abteilung Innere Medizin beschrieben die ersten Monate ihrer Zusammenarbeit als sehr positiv und bekräftigten die Arbeit im Sinne Dr. Kubeks weiterführen zu wollen. „Dein Ratschlag wird sicher auch in Zukunft noch Gehör finden“, sagte Andreas Hebbeker.

Dem Landkreis Kassel bleibt der 65-jährige Mediziner weiterhin verbunden. Man wird den zwei-fachen Großvater auf dem Rad durch die Region fahren sehen. Außerdem geht er mit seiner Frau Dr. Maria Wereta-Kubek auf Reisen. Ihr sagte er ausdrücklich Dank für das Verständnis, das sie in den vergangenen Jahrzehnten für seine Verpflichtungen am Krankenhaus aufbrachte und verdeutlichte dies mit einer Zahl: Im Durchschnitt 178 Mal pro Jahr klingelte nachts das Telefon, weil sein medizinischer Rat gebraucht wurde. Auf diese eine Verpflichtung verzichtet der Arzt in Zukunft gern.

 
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