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Depressionen aus der Tabuzone holen

Kassel, 27. Februar 2012. Das „Bündnis gegen Depression in Nordhessen“ beteiligt sich mit etlichen Vorträgen an den Kasseler Gesundheitstagen am 9. und 10. März 2012. „Depressionen gehören zu den häufigsten Erkrankungen, die jedoch oft nicht erkannt oder hinsichtlich ihrer Schwere unterschätzt werden“, so Professor Dr. med. Martin Ohlmeier, Ärztlicher Direktor des Ludwig Noll Krankenhauses, der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Klinikums Kassel, einer der beiden Vorsitzenden des Bündnisses. „Zudem sind Depressionen nach wie vor ein Thema, über das man nicht gerne spricht. Mit unserem Engagement bei den Gesundheitstagen wollen wir dazu beitragen, die Erkrankung immer weiter aus der Tabuzone zu holen.“

Nach den Worten von Privatdozent Dr. med. Michael Franz, dem anderen Vorsitzenden des Bündnisses und Ärztlichen Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Vitos Klinikum Kurhessen, liege die Zahl derjenigen, die irgendwann im Lauf ihres Lebens an einer Depression erkranken, sehr hoch. Sie sei verantwortlich für einen großen Anteil der Arbeitsunfähigkeitstage, obwohl mittlerweile sehr gute Behandlungsmöglichkeiten bestehen.

Bei den Kasseler Gesundheitstagen lädt das „Bündnis gegen Depressionen in Nordhessen“ daher Erkrankte, Angehörige, interessierte Laien und Fachleute aus den verschiedenen medizinischen Berufen zu zwei Vortragsblöcken ein:

Freitag, 9. März 2012, 16 bis 18 Uhr:

Samstag, 10. März 2012, 13.30 Uhr bis 15.30 Uhr:

Nach den Vorträgen besteht jeweils die Möglichkeit zur Diskussion. Die Kasseler Gesundheitstage finden im Kongress Palais Kassel, Stadthalle statt. Der Eintritt ist frei.

Kontakt: Bündnis gegen Depression Nordhessen, Marita Krähling, Tel.: 05621/806211, Email: nordhessen@buendnis-depression.de

 

 
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