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Kooperationsvertrag mit Southampton unterzeichnet

Southampton/Kassel, 12. Oktober 2011. Auf dem Weg zu einer europäischen Medizinerausbildung in Southampton und Kassel ist die Gesundheit Nordhessen gestern einen wichtigen Schritt voran gekommen. Jürgen Kaiser, Aufsichtsratsvorsitzender der Gesundheit Nordhessen, und Dr. Gerhard M. Sontheimer, Vorstandsvorsitzender der Gesundheit Nordhessen, haben gemeinsam mit den Verantwortlichen der englischen Universität in Southampton den Kooperationsvertrag unterzeichnet. „Diese Zusammenarbeit wird gut für das Klinikum, für die Stadt und die Region sein“, sagte Jürgen Kaiser zur Vertragsunterzeichnung in Southampton. „Kassel baut damit seine Kompetenz in der internationalen universitären Ausbildung aus.“

„Dieses gemeinsame Ausbildungsprogramm wird eine ganz neue Möglichkeit für Medizinstudenten bieten, sowohl im englischen als auch im deutschen Gesundheitssystem Erfahrungen zu sammeln. Wir freuen uns sehr, mit dieser transnationalen Kooperation die besten universitären und klinischen Voraussetzungen dafür zu schaffen, um höchst qualifizierte junge Mediziner auszubilden“, sagte Dr. Gerhard M. Sontheimer. Diese Auffassung unterstrich auch der Vizekanzler der Universität von Southampton, Prof. Don Nutbeam: „Dies ist ein wegweisendes Abkommen, das Studenten aus Deutschland und dem Vereinigten Königreich erlaubt, in zwei Ländern mit erstklassigem Ruf in der Medizinerausbildung zu studieren. Unser Ziel ist es, den Studenten die Möglichkeit einer Berufstätigkeit über Ländergrenzen hinweg zu geben.“

Vorbehaltlich eines weiterhin positiven Verlaufs – die Gremien der kommunalen Selbstverwaltung müssen die Gründung der Betreiber-GmbH beschließen – können im Jahr 2013 die ersten 24 Studenten des neuen europäischen Bachelor of Medicine (BM EU) an der medizinischen Fakultät der Universität von Southampton beginnen. Die ersten beiden Jahre werden sie weitgehend dort unterrichtet und kommen danach für weitere drei Jahre zur Ausbildung an das Klinikum Kassel. Nähere Informationen zu den Voraussetzungen, Bewerbungsmodalitäten, Gebühren und Fördermöglichkeiten werden im kommenden Jahr veröffentlicht.

Nachtrag: Im Anschluss an die Veröffentlichung der Kooperationspläne hat die Uni Marburg das Vorhaben kritisiert. Im angehängten pdf setzen wir uns detailliert mit den Argumenten auseinander.

 
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