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Künstliche Kniegelenke in Hofgeismar

Hofgeismar, 23. Feburar 2011. Wer bei jedem Schritt Schmerzen verspürt, ist in seinem Alltag enorm eingeschränkt. Bei einem fortgeschrittenen Kniegelenksverschleiß ist das oft der Fall. Dr. Thomas Sürig, Belegarzt der Kreisklink Hofgeismar, behandelt viele Patienten mit diesen Beschwerden. Zunächst schöpft er dabei alle nicht-operativen Mittel aus. „Erst wenn der Kniegelenksverschleiß stärkere Beschwerden macht, die Patienten auf die konservative Therapie und andere weniger invasive operative Maßnahmen nicht mehr ansprechen, helfen wir mit einem Kniegelenkser-satz“, sagt er. Seit Januar 2011 bietet Dr. Thomas Sürig diese Kniegelenksoperationen wieder in der Kreisklinik Hofgeismar an. Bis Ende letzten Jahres operierte er seine Patienten in der Kreisklinik Helmarshausen.

Abhilfe bei schwerem Kniegelenkverschleiß schaffen drei verschiedene Prothesentypen, die je nach Art und Ausmaß der Erkrankung von Dr. Thomas Sürig verwendet werden. Dazu zählen die Schlittenprothese, der Oberflächenersatz und das gekoppelte Kniegelenk bei Instabilitäten oder Wechseloperationen.

Beim Kniegelenksersatz achtet Dr. Sürig auf gewebeschonendes Operieren. Außerdem betont der erfahrene Operateur, dass die Anästhesisten der Kreisklinik Hofgeismar ein sehr professio-nelles Schmerzmanagement anbieten. Darüber hinaus sei für den Behandlungserfolg neben der individuellen Betreuung auf der Station eine fachkundige Krankengymnastik unerlässlich. „Mit den speziell ausgebildeten Krankengymnasten der Kreisklinik arbeite ich bestens zusammen“, sagt er.

„Wir freuen uns, dass Dr. Sürig nun auch in der Kreisklinik Hofgeismar den  Kniegelenksersatz anbieten kann“, sagt Dr. Jörg Bader, Geschäftsführer der Kreiskliniken Kassel. Bislang musste dieses Angebot aufgrund der Budgetvereinbarungen mit den Krankenkassen auf den Standort Helmarshausen konzentriert werden. Seit diesem Jahr gelten die Kreiskliniken Kassel jedoch organisatorisch als ein Haus. „Dadurch wird es möglich, dass Dr. Sürig seine Patienten nun auch in Hofgeismar operieren kann“, erklärt Dr. Bader.

Hintergrund:

Laut Krankenhausplan werden die drei Kreiskliniken seit 1. Januar 2011 als ein Krankenhaus mit drei Betriebsstätten geführt. Dies vereinfacht für die Kreiskliniken die Organisation der Fachabteilungen und die Zusammenarbeit untereinander. „Eine Verschiebung von Fachabtei-lungen von einem Standort an den anderen wird es nicht geben und auch keine Änderung der Leistungen“, betont Geschäftsführer Dr. Jörg Bader. Im Fall des Kniegelenksersatz bietet der Hofgeismarer Belegarzt eine Leistung, die er bislang nur in Helmarshausen anbieten konnte, nun auch in Hofgeismar an. Die Angebote der Kreiskliniken Helmarshausen und Wolfhagen sind dadurch aktuell nicht betroffen. Den Patienten bleiben alle gewohnten Ansprechpartner erhalten.

 
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