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Sterilisation voraussichtlich ab Freitag in Betrieb

Kassel, 7. Februar 2011. Das Klinikum Kassel nimmt voraussichtlich am Freitag seine Zentralsterilisation wieder in Betrieb. Dies gab Klinikum-Geschäftsführer Dr. Gerhard M. Sontheimer heute nach einem Termin mit Mitarbeitern des Regierungspräsidiums und des Gesundheitsamtes bekannt. „Wir stellen den gesamten Prozess der Aufbereitung um, um alle potenziellen Fehlerquellen zu beseitigen“, so Sontheimer. Beispielsweise werde das Klinikum für die Sterilisation in Zukunft nur noch selbst aufbereiteten Dampf sowie anders zusammengesetzte Chemikalien als bisher einsetzen. Alle Spülgänge würden mit speziell aufbereitetem Wasser erfolgen (VE-Wasser = vollentmineralisiertes Wasser). Nach den Worten Sontheimers stehen noch die Ergebnisse von Analysen aus. „Möglicherweise läuft es darauf hinaus, dass wir keine eindeutige Ursache für die Ablagerungen herausfinden, sondern es sich um ein Zusammenspiel von etlichen Faktoren handelt.“ Die Zentralsterilisation und kleinere Sterilisationseinheiten des Klinikum Kassel sind am 1. Februar außer Betrieb genommen worden, nachdem an mehreren OP-Instrumenten Ablagerungen gefunden worden waren.

Wie angekündigt wird das Klinikum Kassel sämtliche Instrumente erst nach einer Oberflächenbearbeitung und Freigabe durch die Herstellerfirmen wieder nutzen. Mittlerweile sind rund 400 Einheiten mit OP-Instrumenten zu den Herstellern geschickt, die ersten 30 so genannten Siebe sind inzwischen zurückgekommen. Sie werden nun von einer externen Firma aufbereitet, welche das Klinikum mit dem Management der Zentralsterilisation beauftragt hat. Voraussichtlich ab Mittwoch stehen OP-Instrumente in zunehmender Zahl zur Verfügung, so dass das Operationsprogramm schrittweise ausgebaut werden kann. Welche Bereiche von Einschränkungen betroffen sind, ist unter www.gesundheit-nordhessen.de im Internet nachzulesen. In der vorigen Woche konnten nur Notoperationen erfolgen, heute fanden einige wenige planbare Operationen statt. Dazu stehen Leihinstrumente anderer Kliniken sowie von Instrumentenherstellern zur Verfügung.

Die Hersteller der Reinigungs- und Sterilisationsautomaten in der Zentralsterilisation des Klinikum Kassel hatten bereits vorige Woche nach Prüfung die ordnungsgemäße Funktion testiert.

 

 
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