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Verein "Hilfe": Freude über DZI-Spendensiegel

Kassel, 2. August 2010. Der Verein „Hilfe für Kinder und Erwachsene im Krankenhaus e.V.“ aus Kassel ist mit dem Spendensiegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI) ausgezeichnet worden. Damit bestätigt das DZI dem Verein „Hilfe“ eine nachprüfbare, sparsame und satzungsgemäße Verwendung der Mittel sowie wahre, eindeutige und sachliche Information über den Verein. „Wir freuen uns sehr, dass wir damit zu den 264 Organisationen in Deutschland gehören, die ihre Förderwürdigkeit mit dem DZI-Siegel belegen können“, so Vereinsvorsitzender Dr. Thomas Fischer.
 
Der 2004 gegründete Verein „Hilfe“ hat es sich zum Ziel gesetzt, Kranke und deren Angehörige in der schwierigen Lebenslage bei oder nach einem Krankenhausaufenthalt zu unterstützen. Dazu wird jährlich ein sechsstelliger Betrag für eine Vielzahl von Aktivitäten ausgegeben. Besonders Augenmerk legt der Verein auf die jüngsten Patienten, für welche beispielsweise zusätzliche Therapieangebote wie Musiktherapie, Stillberatung für Mütter, Klinikclowns und besondere Ausstattung der Patientenzimmer ebenso wie die Unterstützung von Familien mit schwer erkrankten Kindern finanziert wird. Gefördert werden auch spezielle Behandlungsmethoden für chronisch kranke Kinder sowie zusätzliche Betreuungsangebote unter anderem für Eltern von Frühgeborenen. Gemeinsam mit zwei weiteren Vereinen hat „Hilfe“ außerdem das im Vorjahr eröffnete Elternhaus am Klinikum Kassel gebaut.

Zuletzt hatte der Verein „Hilfe“ zu Spenden für den zehnjährigen Ruddin aus Afghanistan aufgerufen, der bei einem Unfall mit Lampenöl schwere Verbrennungen erlitten hatte.  Nach sieben Monaten Odyssee durch mehrere Kliniken war Ruddin im April ins Kinderkrankenhaus Park Schönfeld in Kassel gekommen, einer von sechzehn Spezialeinrichtungen für schwerbrandverletzte Kinder in Deutschland. Bei seiner Ankunft waren die Wunden mit schwierig zu behandelnden Keimen infiziert, Ruddin litt unter großen Schmerzen, konnte weder sitzen noch stehen. Insgesamt führten die spezialisierten Chirurgen im Kinderkrankenhaus rund 30 Operationen durch (zum Verbandswechsel und zur Hauttransplantation), hinzu kam intensive Physiotherapie.

Mit dem Erfolg der Behandlung ist Oberarzt Dr. Joachim Suß, Leiter der Schwerbrandverletzteneinheit, sehr zufrieden: „Alle Wunden sind abgeheilt. Nachdem Ruddin sieben Monate immobil war, konnte er zum Schluss sogar schon wieder ein paar Schritte gehen. Ruddin hat seine Lebensfreude, die zuvor für ihn verloren war, wiedergewonnen“. Im Juli ist der junge Patient wieder zur Organisation Friedensdorf International (www.friedensdorf.de) nach Oberhausen verlegt worden, wo er gemeinsam mit anderen Kindern aus Afghanistan betreut wird, bis er in seine Heimat zurückkehrt. Die aufwändige Behandlung war nur durch die Unterstützung zahlreicher Spenderinnen und Spender möglich. Rund 15000 Euro konnte der Verein Hilfe beisteuern, davon 5000 Euro vom Verein „Zahnärzte und Patienten helfen Kindern in Not e.V.“.

Um diese Einzelfallhilfe auch künftig leisten zu können, weitere Vorhaben wie die ambulante Betreuung von sterbenskranken Kindern (Palliativmedizin) umzusetzen und den Erhalt bestehender Angebote wie Klinikclowns, psychologische Betreuung von Müttern Frühgeborener, Stillberatung und die Unterstützung des Elternhauses gewährleisten zu können, bittet der Verein „Hilfe“ weiterhin um Spenden. „Jede Spende trägt dazu bei, dass wir Patienten und ihren Eltern die Erkrankung ein wenig erleichtern können“, so Vereinsvorsitzender Dr. Fischer.

Spendenkonto des Vereins Hilfe: 2142128, Kasseler Sparkasse, BLZ 520 503 53.

 
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