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Neurodialog: Wenn die Gehirnleistung nachlässt

Kassel, 20. Mai 2010. Degenerative Erkrankungen des Gehirns stehen im Mittelpunkt des zweiten Neurodialoges, zu dem das Neurozentrum am Klinikum Kassel am 28. und 29. Mai 2010 einlädt. Der Kongress wird begleitet von einer Ausstellung, die in Zusammenarbeit mit dem Kasseler Kunstverein ausgerichtet wird.

Das Klinikum Kassel hat vor zwei Jahren ein Neurozentrum etabliert, das auf die Diagnose und Behandlung von allen Erkrankungen der Nerven, der Muskeln und des Gehirns spezialisiert ist. Sechs Abteilungen des Klinikums arbeiten dabei Hand in Hand, um die Patientinnen und Patienten umfassend und auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft zu behandeln: Neurologie einschließlich Schlaganfall-Spezialstation, Neurochirurgie, Kinderneurologie, Neuropathologie, Neuroradiologie sowie Psychiatrie und Psychotherapie. Damit kann Kindern und Erwachsenen mit neurologischen Erkrankungen ein umfassendes Diagnostik- und Therapieangebot gemacht werden. Im Neurozentrum des Klinikums, das über 129 Betten verfügt, werden jährlich fast 7000 Patienten stationär und an die 13000 Patienten ambulant behandelt.

„Mit dem Neurodialog wendet sich das Neurozentrum an alle, die an Neuromedizin interessiert sind: Neurologen, Neurochirurgen, Neuropädiater, Allgemeinärzte, Rehabilitationsmediziner“, erläutert Prof. Dr. Wolfgang Deinsberger, Direktor der Neurochirurgie im Klinikum Kassel. Zu den degenerativen Erkrankungen des Gehirns, die mit einem Abbau oder Verlust von Nervenzellen verbunden sind, gehören beispielsweise Alzheimer, Parkinson-Erkrankung und Demenz, aber auch seltene, durch Gendefekte hervorgerufene Krankheiten wie das Rett-Syndrom. Sie werden beim Neurodialog von Experten aus ganz Deutschland von unterschiedlichen fachlichen Seiten beleuchtet und diskutiert. Zu den Höhepunkten der Tagung zählt die „special lecture“ von Dr. André Fischer über „Neurobiologische Grundlagen des Alterns“. Dr. Fischer erforscht am renommierten European Neuroscience Institute (ENI) in Göttingen, warum das Gehirn altert und wie Alterungsprozesse voranschreiten.

Information: Telefon 0561/980-3086.

 

 
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