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Weiterbildung Onkologische Pflege

Die Anforderungen in der onkologischen Pflege gehen weit über die Kompetenzen von dreijährig ausgebildeten Pflegekräften hinaus.
Im Umgang mit krebskranken Menschen und deren Angehörigen übernehmen Pflegekräfte ein hohes Maß an Verantwortung.
In ihrem professionellen Handeln sind sie in der Lage den Krankheitsverlauf bzw. die Krankheitsbewältigung der Betroffenen positiv zu beeinflussen.

Zu den Aufgaben fachweitergebildeter Pflegekräfte in der Onkologie gehören: 

(Aufgabenprofil Pflegender in der Onkologie, BAGL, 2004)

Ziel der Weiterbildung
Die Weiterbildung soll befähigen, krebskranke Menschen aller Altersstufen in ihren verschiedenen Krankheitsphasen unter Berücksichtigung ihrer körperlichen, sozialen, geistigen und seelischen Bedürfnisse und ihrer individuellen Interessen mit Hilfe angewandter aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse zu pflegen.
Zudem sollen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit berufsspezifischen Problemen, Ängsten und Bedürfnissen auseinandersetzen und Möglichkeiten der Konfliktlösung und Selbstpflege kennen lernen.

(Vgl. Empfehlung der DKG zur Weiterbildung von Krankenpflegepersonen für die Pflege in der Onkologie vom 26. November 1998)

Zulassungsvoraussetzungen
Nachweis über einjährige Berufstätigkeit,davon mindestens sechs Monate in der Pflegevon Tumorpatienten.

Weiterbildungsprogramm
Theoretischer u. praktischer Unterricht
Die Weiterbildung findet in berufsbegleitender Form statt. Sie umfasst 750 Stunden fachtheoretischen und fachpraktischen Unterricht in vier Grund- und vier Fachmodulen. Der Unterricht findet innerhalb des Klassenverbandes in Studienwochen statt.

Grundmodul 1: Pflegewissenschaft und Pflegeforschung
Grundmodul 2: Kommunikation, Anleitung und Beratung
Grundmodul 3: Gesundheitswissenschaft, Prävention und Rehabilitation
Grundmodul 4: Wirtschaftliche u. rechtliche Grundlagen

Fachmodul 1: Besonderheiten onkologischer Diagnostik und Therapie
Fachmodul 2: Symptom und Nebenwirkungsmanage- ment
Fachmodul 3: Menschen mit einer Krebserkrankung
individuell wahrnehmen u. unterstützen
Fachmodul 4: Koordinieren und organisieren der Versorgung krebskranker Menschen

Berufspraktische Weiterbildung
Die berufspraktischen Anteile der Weiterbildung erfolgen in: Abteilungen der Inneren Medizin mit überwiegend Tumorerkranken, operativen Abteilungen mit überwiegend Tumorkranken, ambulanter und stationäre Bereiche der Strahlentherapie, ambulanter Bereich, Tageskliniken, Stammzelltransplantationseinheit, Palliativstation, Hospiz.
1800 Stunden

(Anlage 8 der Hessischen Weiterbildungs- und Prüfungsordnung für die Pflege und Entbindungspflege, vom 6. Dezember 2010 und die Verordnung zur Änderung von Ausbildungs-Weiterbildungs- und Prüfungsordnungen für Gesundheitsfachberufe vom 3. Dezember 2015.)

Beginn und Dauer
April 2019 bis April 2021


Leistungsanforderungen und Anerkennung
Jedes Modul schließt mit einer Prüfungsleistung ab. Zugelassen zur Abschlussprüfung wird, wenn die Prüfungen der erforderlichen Module bestanden und die erforderlichen berufspraktischen Anteile absolviert wurden.
Die Abschlussprüfung ist eine dreißigminütige mündliche Prüfung. Die Prüfung ist bestanden, wenn mindestens eine ausreichende Leistung erbracht worden ist.
Der/die Weiterbildungsteilnehmer/in ist dann berechtigt die Weiterbildungsbezeichnung “Fachpflegerin oder Fachpfleger für Onkologische Pflege“ zu führen.


Bewerbungsunterlagen 

Kosten
6000,- € für theoretischen und praktischen Unterricht
Weitere Kosten:

Ein Rücktritt von der Bewerbung ist bis zum 1. Januar 2019 kostenlos möglich. Bei späterer Absage wird die Kursgebühr berechnet.

Bei der Suche einer Unterbringung sind wir Ihnen gerne behilflich.

Flyer zum Download


 

 
Informationen & Anmeldung
Gesundheit Nordhessen Holding AG Zentralbereich
Bildung und Personalentwicklung
Mönchebergstr. 41-43
34125 Kassel

Jutta Schneider
Lehrerin für Pflegeberufe
Leitung der Weiterbildungsstätte für die Weiterbildung Onkologische Pflege und Palliative Versorgung
Telefon 0561 980-2395
E-Mail