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Tumorzentrum: In einem Jahr schon viel erreicht

Kassel, 25. Januar 2010. Die Versorgung von Patienten mit einer Krebserkrankung weiter zu verbessern, hat sich das vor einem Jahr gegründete Tumorzentrum Kassel zum Ziel gesetzt. Auf diesem Weg ist das Tumorzentrum innerhalb eines Jahres ein großes Stück vorangekommen, so Direktoriumsvorsitzender Prof. Dr. Martin Wolf in einer ersten Bilanz. Im Tumorzentrum Kassel haben sich Anfang 2009 alle an der Diagnose und Therapie von Krebserkrankungen beteiligten Disziplinen des Klinikum Kassel und weiterer Einrichtungen zusammengeschlossen.

Prof. Wolf nennt als Beispiele für das bisher Erreichte die Aufnahme in die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Tumorzentren, die monatlichen Tumorkolloquien, regelmäßige Fortbildungsveranstaltungen und Patientenseminare. Insbesondere hebt der Direktoriumsvorsitzende aber die einheitliche Tumordokumentation innerhalb des Zentrums hervor. „Damit können wir – bei Einwilligung der Patienten - den tatsächlichen Verlauf der Behandlung dokumentieren, prüfen und vor allem den Krankheitsverlauf über mehrere Jahre beobachten. Aus den Ergebnissen können wir Schlüsse ziehen, um die Behandlung von Patienten mit Krebs immer weiter zu verbessern.“ Nur auf Grundlage gesicherter Daten könnten Therapieverläufe miteinander verglichen und optimiert werden. Gerade in der Onkologie hängt nach den Worten von Prof. Wolf die Heilungsrate entscheidend von der Qualität der Behandlung ab.

Die Ziele des Tumorzentrums umzusetzen erfordert  neben viel Engagement und Zeit auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich ausschließlich um die Belange des Tumorzentrums kümmern. Inzwischen sind elf Fachkräfte in den verschiedenen Bereichen des Tumorzentrums Kassel tätig. Das Direktorium des Tumorzentrums bilden Prof. Wolf, Prof. Dr. Thomas Dimpfl und Prof. Dr. Jürgen Faß. Die organisatorische Leitung liegt in den Händen von Diplom-Molekularmedizinerin Ursula Schulze-Horsel.

Als Vorhaben für dieses Jahr kündigte Prof. Wolf die Einrichtung einer interdisziplinären Tagesklinik für die Behandlung von Tumorpatientinnen und –patienten an. Außerdem stehen bereits etliche Veranstaltungen fest. So geht es am Dienstag, 26. Januar, 2010, im Reha-Zentrum in der Wilhelmshöher Allee 89 um „Sport und Krebs“, am 19. Februar gibt es eine Veranstaltung für Patienten, denen die Bauchspeicheldrüse ganz oder teilweise entfernt wurde, und am 4. März steht das Thema Patientenverfügung auf dem Programm. Niedergelassene Ärzte sind unter anderem zu regelmäßigen Tumorkolloquien eingeladen, bei denen besondere Fälle vorgestellt werden (Termine am 15. Februar, 17. Mai, 16. August und 15. November 2010).

Das einjährige Bestehen feiert das Tumorzentrum Kassel heute mit einer Veranstaltung, in deren Mittelpunkt ein Festvortrag von Prof. Dr. Dieter F. Braus (Dr. Horst Schmidt-Kliniken, Wiesbaden) zum Thema „Lebenslanges Lernen: Was ist das Social Brain?“ steht. Er vermittelt in sehr lebendiger Weise, wie das menschliche Gehirn arbeitet und unsere Entscheidungen im täglichen Leben steuert.

Das Tumorzentrum Kassel hat einen Patienteninformations- und Anmeldedienst eingerichtet, an den sich alle Patienten und Ärzte wenden können. Diese Hotline ist montags bis donnerstags von 9 bis 17 Uhr und freitags von 9 bis 15.30 Uhr unter Telefon 0561/980-3514 zu erreichen. Es werden allgemeine Fragen beantwortet, spezielle Fragen an die zuständigen Fachärzte oder Kliniken weitergeleitet und Termine vermittelt.

 
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